Der Schritt von der Grundschule in Gymnasium, Real- oder Hauptschule entscheidet oft über die beruflichen Zukunftschancen eines Kindes. Dabei hängt es häufig von den Lehrern ab, welche Empfehlung die Kinder bekommen. Eine Studie an der Universität Mainz bestätigt jetzt: Kinder aus einer niedrigen sozialen Schicht werden bei den Empfehlungen für weiterführende Schulen benachteiligt. Zwar sind die Noten immer noch der wichtigste Indikator für die Empfehlung des Lehrers, der Bildungsgrad der Eltern und die soziale Schicht tragen aber ebenfalls maßgeblich dazu bei. Denn selbst bei gleichem Notenschnitt werden weniger Kinder aus niedrigen sozialen Schichten in Gymnasien und Realschulen aufgenommen, als Kinder aus höheren Schichten. Ein Teufelskreis: wer keine Bildung bekommt, bekommt keinen Job. Wer keinen Job bekommt, landet in einer niedrigeren sozialen Schicht und ermöglicht eigenen Kindern wieder kaum Chancen auf gute Bildung, wenn diese nach dem Bildungsstand der Eltern beurteilt werden.
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Also ich kann Ihren Bericht so nicht bestätigen.Ich bin allein erziehend, beziehe ALG 2 und meine Tochter besucht auch das Gymnasium, kann dort auch sehr gut mithalten! Man muss als Eltern seine Kinder auch unterstützen und ermutigen.Natürlich ist es für unsereins sehr mühselig den finanziellen Anforderungen stand zu halten Und hier wäre der Staat gefordert.
Chris
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Kaum zu glauben aber wahr.Tja das 3 klassen System hat einzug gehalten.reich = bekommt immer was
mittelsatnd = könnte was werden wenn die eltern nen geschäft oder laden haben arm = die brauchen nix....leider leider soviel zum thema soziale gerechtigkeit
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Diese Situation ist von der Regierung doch so gewollt. Die Politiker unterstützen die Großindustrie.(25 Milliarden in 5 Jahren). Um bei denen zu arbeiten muß der großteil der Belegschaft nicht viel können. Billigarbeiter eben... Darauf läuft doch alles hinaus. Um die Wirtschaft zu entlasten werden "ungebildete" Mitarbeiter gebraucht die auch für 5 Euro die Stunde 50 Stunden die Woche arbeiten. Das ist alles was Merkel für uns tut!
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Nicht die Schulen allein tragen die Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder. Wir als Eltern müssen auch unsere Pflichten wahrnehmen und die Kinder tatkräftig unterstützen und fördern. Das heißt für gewissenhafte Eltern viel Einsatz, Arbeit und Zeitaufwand. Das aber wollen einige Eltern nicht begreifen.
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Dieses Problem besteht eigentlich schon immer.Habe es selbst aus meiner Kindheit
in Erinnerung (Jahrgang 1955)Erfahre es durch eigene Kinder,in der Nachbarschaft,
in Medienberichten usw.Schlimm finde ich - es wissen auch unsere Politiker.
Warum müssen wir Akademiker usw. aus anderen Ländern anfordern.
Ein Kind ohne Geld ist nicht dümmer als ein Kind mit Geld.
Warum gibt unser Staat bzw.die betr.Lehrer nicht jedem Kind die gleiche Chance ?
Man könnte mehr Steuergeld in Bildung investieren,wir bezahlen mittlerweile
auch genug an Steuern .Wir sind machtlos, egal was ich(wir) an Politikern wähle.
Medien berichten, Politiker versprechen und was passiert ??? garnichts !
Und wieder ein Thema für Medien u. evtl.auch Politiker - es passiert garnichts.
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Ich verstehe auch überhaupt nicht, dass die Politker sich immernoch gegen die Abschaffung des 3-gliedrigen Schulsystems aussprechen, wenn doch schon seit Jahren klar ist, dass der Hauptschulabschluss in heutigen Zeiten weder den beruflichen noch gesellschaftlichen Anforderungen gerecht werden kann. Ausbildungsplätze für die früher ein Hauptschulabschluss sehr willkommen war, sind mittlerweile so dermaßen technisiert, dass diese gleich mit Realschülern oder gar Abiturienten besetzt werden - abgesehen von dem schlechten Ruf, den Hauptschüler haben (mangelhafte Deutsch- und Mathematikkenntnisse, schlechtes Sozialverhalten, etc.). Wird Zeit, dass der Labeling-approach-Faktor Hauptschule endlich abgeschafft wird.
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Erstmal möchte ich anmerken, dass nicht alle HartzIV-Empfänger einen niedrigen Bildungsstand haben. Da ich allein erziehend bin, hatte ich so meine Schwierigkeiten, meiner Tochter den Besuch des Gymnasiums zu ermöglichen. Die finanziellen Belastungen sind enorm. Heute bin ich stolz, dass sie in diesem Jahr ihr Abitur gemacht hat und ab dem Wintersemester studieren wird.
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Nicht die Lehrer oder das System verursachen den erfolgreichen oder aber erfolglosen Werdegang der Kinder, sondern hauptsächich die Elternhäuser.
Das erfolgreiche Elternhäuser nicht selten Grundbegabungen mitbringen und deren Kinder auch von ihrer Veranlagung profitieren ist eben so.
An Apfelbäumen reifen meist auch Äpfel und keine Kastanien.
Meine Erfahrungen mit Grundschullehrern zeigen, dass sie hoch motiviert sind und weit mehr als das Notwendige tun. Die Anerkennung fehlt dennoch oft.
Wenn Finnland als Musterland der Schulbildung beschrieben wird, dann sollte man zum Beispiel auch sagen ,welch hoher gesellschaftlicher Stellenwert der Lehrerberuf dort hat und welch geringer Stellewert der
Lehrerberuf bei uns hat.
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Diese angeblichen Studien von Universitäten sind für mich unverständlich. Ich bin Lehrer an einem Gymnasium und hier stammen in fast jeder Klasse ungefähr die Hälfte der Schüler aus sog. bildungsfernen Schichten(Hartz4-Migranten
usw.) Ich habe vor kurzem eine andere Studie gelesen, die belegt, daß in kaum einem anderen Land der Welt die Aufstiegsmöglichkeiten so groß sind wie in Deutschland. Ich vermute, daß hinter der derzeitigen Kampagne etwas ganz anderes steckt. "Jedem Kind einen (höheren) Schulabschluß". Aber wenn alle Abitur haben, dann wird unsere Gesellschaft erst ungerecht. Dann bekommen wieder diejenigen die guten Jobs, die gute Beziehungen oder viel Geld haben. Wenn Schulabschlüsse nicht mehr leistungfsbezogen sind, kann ein armes Kind sich nicht mehr durch Leistung hocharbeiten.
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Natürlich kostet Bildung Geld und es ist einfach nur dumm zu sagen, an Apfelobäumen wachsen Äpfel- fest steht, das genau vor dreissig Jahren der Staat gebnug Geld hatte die Bildung jenen zu fördern, die heute, aus der unteren Mittelschicht (heutige 68er) davon profitieren und ein neues Klassensytem aufbauen, in dem die Unterklasse gezüchtet wird.
wie Gerhard Schröder, dessen Mutter als Putzfrau arbeitete
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es sind nicht alle BLÖD die aus armen Verhältnissen kommen,meine grosse Tochter hat nen Realabschluss und ne Lehre,und die andere geht aufs Gymnasium.Es liegt ganz allein an den Eltern und ob die Kinder überhaupt gewillt sind zu lernen,man lebt es seinen Kids vor!!!!!!!
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Es stimmt zwar, dass die Schulen die Verantwortung nicht allein tragen, es gibt auch leider mehr als genug Eltern, die ihre eigene Verantwortung nicht sehen, aber so wie der Beitrag von Anja Behrends abgefasst ist, wird quasi unterstellt, dass die Kinder per se von zu Hause keine Unterstützung bekämen. Das gibt es zwar, aber darum geht es hier NICHT! Es kann doch nicht angehen, dass ein Lehrer bei gleich qualifizierten Kindern dem einen aus reichem Haus unterstellt, die Anforderungen eines Gymnasiums zu schaffen und dem anderen aus ärmeren Verhältnissen dies abspricht! Das ist schlichtweg eine Unverschämtheit, vor allem, wenn die Eltern wie in Nordrhein-Westfalen sich nicht darüber hinwegsetzen können! Meine Eltern waren auch keine Akademiker, ich selbst habe keine Hilfe bei Hausaufgaben oder Nachhilfe benötigt, meine Brüder aber teilweise schon. Wir haben alle drei ohne Probleme Abitur gemacht, und unsere Eltern waren im Zweifelsfall immer für uns da. Hier geht es aber allein um die LEHREREMPFEHLUNGEN und die sollten nun wirklich nur an den Leistungen des Kindes festgemacht werden, um so mehr, wenn diese Empfehlungen bindend sind!
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alana 1988
meine Tochter geht auch aufs Gymnasium,hat aber keine Kosten,was muss denn finanziert werden?Bücher braucht man nicht zahlen,für alles andere muss ich auch aufkommen,aber ich will das meine tochter es mal besser hat,da sie ins Ausland gehen wird
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@OTTO1708
Was sind den 25 milliarden in 5 jahren gegen die summe die jährlich im sozialen schwarzen loch (hartz4,alg2,usw)verschwinden??Außerdem kannst du die zahlen mit nichts belegen.
Und wenn eltern meinen das es ausreicht die kidds morgens mit einem pausenbrot in die schule zu schicken dann isses eh total egal auf welche schule sie gehen weil das einfach zu wenig ist.
Manche eltern wissen doch nicht mal um den aktuellen leistungsstand ihrer kinder in der schule und sind dann am ende vom jahr völlig vom zeugnis überrascht.
Spätestens wenn ein kind aufs gymnasium geht bedeutet das für die eltern das sie indirekt/passiv auch nochmal das abitur mitmachen weil sie mit den kindern fast täglich die hausarbeiten nachbereiten müssen.Waru meinen immer alle das man seine verantwortung so einfach an die schule abschieben kann??
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Ich bin auch der Meinung, dass das Elternhaus bzw. die Unterstützung der Eltern ausschlaggebend für den Werdegang der Kinder ist. Das 3gleisige Schulsystem finde ich auch richtig, da Kinder unterschiedlich talentiert sind und man nicht alle in einen Topf schmeissen sollte. In einer Gesamtschule würde der eine mit dem Stoff überfordert sein, wobei sich der andere langweilen würde.
Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass die Grundschule bis zur 6ten Klasse andauern sollte, denn mit einem Alter von 12 Jahren sind Neigungen und Begabung einfacher zu beurteilen, als bei einem 10jährigen Kind.
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Traurig, aber wahr. Es ist nunmal Tatsache, dass Geld die Welt regiert, alles andere wäre blanker Euphemismus.
Slebstverständlich können Kinder aus ärmeren Familien auch etwas aus sich machen, selbst wenn die Eltern aus einer sozial eher niedrigeren angesehenen Schicht entstammen, das trifft aber leider auch nicht immer zu.
Es gibt genug hoch intelligente Kinder aus ämeren Verhältnissen, die nicht mit dem ganzen System zurechtkommen. Man bedenke nur mal die psychischen Konsequenzen ... Oft sind starke Depressionen die Folge, wenn die Kinder sehen, wieviel die anderen haben und wie wenig man selbst doch besitzt, die Folge ist eine massive Verschlechterung der Leistung, aus der die Kinder selbst es oft nicht schaffen herauszukommen. Die Eltern wissen oft nicht, wie man denn damit umgeht, eventuell bleibt das Kind ständig im eher niedrigeren Bereich der Leistungsstärke. So bleibt alles beim Alten.
Stipendien und alles hin oder her, das ist eine Möglichkeit, ändert aber nichts daran, wie es im Innern des Kindes aussieht.
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Natürlich liegt es an erster Stelle an den Wünschen und Zielen aber auch an dem festen Willen seinen Berufswunsch umzusetzen. Allerdings sollten die Kinder aus ärmeren Schichten mal das "Brain Yoga" Programm des Master Choa Kok Sui ausprobieren. Mit dem Hinhocken und Hände über Kreuz nehmen 15 mal am Tag, man bekommt einen Supereffect das die Gehirnzentren und die einzelnen Gehirnzellen stimuliert und eine geeignete Konzentration kommt zustande. Die neuen Generationen haben wichtige Lebensaufgaben zu bewältigen.Ohne Fleiss kein Preis. Danke boris_onair
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Für alles hat man in diesem Staat viel Geld aber für mehr Geld an Schulen und Unis da wird geknappst . Gebt dem Bildungssystem mehr Geld und mehr Lehrer die sich um die Kinder die nicht die Vorraussetzungen haben kümmern um Sie zu fördern . Aber lieber wird die Kohle den Konzernen in den Rachen geworfen kein Wunder wenn viele unserer Politiker in den oberen Etagen mit drin sitzen !! Schämen sollten die sich !!!! Armes reiches Deutschland ! Gute Nacht !
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Ich finde auch das zu früh eine schulische entscheidung herbeigezwungen wird.In dem alter ist überhaupt noch nicht absehbar welche neigungen das kind entwickelt.Fände es auch besser wenn man bereits in der grundschule mit dem ziel abitur für alle beginnt und wer es im laufe der jahre nicht schafft mitzuhalten sollte auf eine andere,nächst niedrigere schule wechseln.Dann könnte auch jemand in der 7. klasse wenns nicht mehr langt einfach im darauffolgenden jahr an die realschule wechseln ohne sitzen zu bleiben.Sollte es der schüler dort auch nicht schaffen wechselt er halt im nächsten jahr runter auf die hauptschule,da ist dann aber auch endstation!Das wäre quasi das ganze system andersrum.Dann braucht sich keiner aufregen das er nie die chance gehabt hat aufs gymnasium zu gehen.Leider muss man sich momentan ziemlich früh entscheiden ein späterer wechsel ist unmöglich und das ist schlecht.
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kann ich so bestätigen. hatte mitschüler, die haben es auf einem öffentlichen gymnasium nicht geschafft, weil der lerneifer nicht da war. sind dann runter von der schule und sind dann auf privatschulen, später auf "bezahlte elite universitäten" und finden sich jetzt im oberen management wieder - armes unternehmen. man ist also wieder unter sich. die zahlen sprechen für sich. es gibt jedoch auch wenige ausnahmen. ich denke jedoch die soziale hürden haben sich verschärft. die bewältigungskapazität zahlreicher menschen wird überfordert und sie werden in eine situation von langdauerndem lebensstress gebracht. ungleichheiten im bildungsniveau beeinflussen vermutlich den grad der bereitschaft zur nutzung von bisher unerschlossenenen gesundheitsrelevanten persönlichen ressourcen. potentiale, die in einer qualitätssteigerung von merkmalen wie selbstverantwortung, selbstwertgefühl, motivation, kreativität, und der gesteigerten fähigkeit zur zusammenarbeit gehen der gesellschaft somit verloren. es entsstehen psychosoziale phänomene, durch die weiterekosten entstehen (die psychose ist eine gesunde reaktion auf die kranke soziale wirklichkei) - die der bildung zu gute kommen sollten. ich könnte da noch viel erzählen - auch von oberstudienräten, deren kinder heroin nehmen und unterschichtskinder vielleicht deshalb hart benoten, weil sie da vielleicht einen zusammenhang sehn wollen? - nur ihre eigene pädagogische unfähigkeit nicht sehen. nachgewiesen ist auch der zusammenhang zw. sozialen unterschieden und krankheiten. das beginnt schon in der schule. ein teufelskreis in dem wir uns schon lange befinden. . die statistik kenne ich schon lange und jedes jahr finden diese studien an den unis dasselbe raus (kaum bildungschancen für arme kinder).
für mich alles vertane zeit!
mich würden mehr ansätze interessieren. weshalb machen die uni rektoren nicht so einen vorschlag für eine untersuchung, welche anderen mechanismen man in gang setzen muß, wie man aus dieser gesellschaftlichen situation rauskommt und die man der poltik wirkungsvoll präsentieren kann.
kreativität war schon immer ein schwieriges thema.
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Immer dieses dumme stammtischgeschwätz einiger geistig kleiner lichter dass das ganze geld den konzernen nachgeworfen wird.
ie industrie und das handwerk stellen in unserm land die arbeitsplätze zu verfügung und sonst keiner.Da könnte einer also noch so ne tolle schulbildung haben wie er will,das hilft alles nix wenn er danach keinen arbeitsplatz bei einem ach soooo gemeinen konzern bekommt.Und die industrie und das handwerk beklagen schon seit längerem das bildungsniveau in unserm land und fordern eine bessere schulische ausbildung weil von da ja genau die leute kommen die die betriebe später als facharbeiter brauchen.
Nochmal zur erinnerung
Es ist ja nicht die schuld der arbeitgeber das der staat nicht mehr geld für bildung freigibt.So mancher sollte einfach nochmal ein schlaues buch lesen und die haushaltspolitik der bundesregierung verstehen bevor er solchen stuss von sich gibt.
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@ sunrise_at_ro ....sollte einfach nochmal ein schlaues Buch lesen ....oder vielleicht den ganzen Artikel, in dem es um Gleichberechtigung ging.
http://de.news.yahoo.com/ap/20080910/tde-arme-kinder-werden
-in-der-schule-lau-61556ad.html
Hier noch einmal.
(Es zeigte sich, dass die Noten von Kindern der Unterschicht in Mathematik und Deutsch durchschnittlich um mindestens eine Note schlechter waren als die der Oberschichtkinder. Demgegenüber schnitten Kinder mit Migrationshintergrund im Durchschnitt nur etwa 0,2 bis 0,3 Notenpunkte schlechter ab als einheimische Kinder. Kinder aus der Oberschicht erhielten zu 81 Prozent eine Gymnasialempfehlung, gegenüber nur 14 Prozent der Kinder aus Unterschichthaushalten. Der deutlichste Indikator für eine Gymnasialempfehlung war der Studie zufolge das Bildungsniveau der Eltern. Die Bildungsempfehlungen seien selbst dann eine Frage der sozialen Herkunft, wenn die Schüler die gleichen Leistungen brächten. usw.)
Kreativität läßt sich nur durch Gleichberechtigung fördern und wir sind hier im EU-Schnitt bekanntlich seit Jahren ganz hinten.
Geht jetzt ein Licht auf, dass es um Gleichberechtigung geht?
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Es geht sicher nicht an, dass Kinder aus sozial schwächeren Familien bei gleichem Notendurchschnitt seltener eine Gymnasialempfehlung bekommen als Kinder aus privilegierteren Familien. Als Grund kann ich mir nur vorstellen, dass zweitere mehr Druck machen.
Aber das Problem wird nicht gelöst, indem man die Hauptschulen den Realschulen angliedert, sondern eher, indem man sehr kleine Klassen an den Hauptschulen macht und die Kinder in ihrer jeweiligen Problematik unterstützt, seien es mangelnde Deutsch-Kenntnisse oder ein Mangel an sozialen Fähigkeiten. Die Förderung der Kinder aus sozial schwachen Familien muss sehr früh beginnen: Kostenfreie Kinderkrippe, kostenfreier Kindergarten, Unterstützung und Schulung der Eltern, bei Migranten-Hintergrund Deutsch-Unterricht für Eltern und Kinder, vor Allem kleine Klassen. Das Spitzenland bei Pisa, Finnland, macht uns das vor. Aber das kostet Geld. Die Finnen geben 1,5mal soviel Geld pro Schüler aus wie wir. Das Problem der meisten Kinder aus sozial schwächeren Familien ist nicht das mangelnde Geld. Der Schulbesuch am Gymnasium ist auch nicht teurer als an anderen Schulen, es gibt einige Unterstützungsmöglichkeiten bei Landheim usw. Und ab einem gewissen Alter können sich Kinder ein kleines Taschengeld dazu verdienen. Das Problem ist eher, dass die Eltern oft wegen Zeitmangel oder Mangel an eigener Bildung keine Unterstützung geben können. Da kann eine Ganztagsschule Abhilfe schaffen. Ich hoffe, unsere Politiker erkennen bald, wie wichtig Bildung ist und dass es lohnt, Geld in unsere Kinder zu investieren. evagallina
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Wichtiger als ein theoretisches, gewähltes Wissen ist soziale Kompetenz, Mut unrechtes zu benennen, Dinge strukturieren zu können, gezielte Kommunikation, gesundes Selbstbewusstsein, sich im Alltag zurecht zu finden und einige Tugenden wie Höflichkeit, Pünktlichkeit und Freundlichkeit. Und so etwas lernt man nicht nur oder unbedingt in der Schule, sondern schon davor. (Hoffe ich)
Schüler der heutigen Zeit haben den "Vorteil", zu einem geburtenschwachen Jahrgang zu gehören, deswegen sollte nicht darüber diskutiert werden, ob in der GS eine objektive Beurteilung gestellt wird, sondern für die Fähigkeiten dieser Schüler eine individuelle Förderung angestrebt ist.
Ansonsten hat das 3 - gliedrige Oberschulensystem ausgedient, weil eine Mischklasse funktioniert, wenn nur der Unterricht dementsprechend gestaltet ist.
Komischerweise hat es in der ehemaligen DDR ja sehr gut hingehauen. Lehrmeister, die Zeugnisse von damals in den Händen hatten, können das mit Sicherheit bestätigen.
Das mit den Äpfeln stimmt nur bedingt, im Übrigen. Gene "springen" gern einmal in die übernächste Generation, das kann man gut daran beobachten, dass Enkel ihren Großeltern gleichen vom Aussehen und Charakter. Aber daraus abzuleiten, dass Kinder von Intellektuellen zum großen Teil auch intellektuell sind, ist nicht hieb und stichfest. Was ist, wenn in der Schwangerschaft geraucht, getrunken (auch passiv) wird, etc. pp. Es kommen also viele äußere Faktoren hinzu, wie auch Einfluss der Freunde, Erzieher, Umwelt, usw.
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Ob ich hier was schreibe oder nicht- ändern wird sich nichts.
Wenn unser Staat nicht kapiert, dass Bildung unsere einzigste Chance für die Zukunft ist, dann haben wir sowieso schon verloren. Im Billiglohnsektor sind uns andere Länder weit voraus, da können wir nicht mehr mithalten, deshalb müssen wir auf Bildung setzen und egal aus welchen sozialen Schichten die Kinder kommen. Hier bedarf es einer grundsätzlichen Umstrukturierung der Bildungspolitik. Und das wird schwierig.
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@DOKO_BADER
Mein text war auf eine nachricht weiter oben gemünzt bei der sich wieder jemand über das ganze geld aufregt das der staat angeblich den konzernen in den hintern schiebt.DAS war vom thema weg und völlig unsachlich.
Und was auch blödsinn ist wenn man ständig den vergleich mit anderen ländern sucht,da werden oft äpfel mit birnen verglichen.Man könnte dadurch meinen das es alle anderen im ausland besser machen und wir alles falsch,da ist auch nicht alles gold was glänzt.Wir müssen hier was ändern und nicht versuchen etwas aus xy-land zu kopieren.Wir haben zum teil völlig andere rahmenbedingungen und anforderungen.
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Was ist arm? Sind drei LCD-Fernseher im Haushalt "arm"? Solange soziale Leistungen von Eltern lieber in Handies, Fernseher und Spielkonsolen gesteckt werden, als in Bildung bleibt dies wohl so. Mehr finanzielle Hilfen vom Staat sind der falsche Weg, eher Ganztagesschulen, kostenfreies Mittagessen und im Zweifelsfall auch mehr staatliche Kontrolle der Erziehenden mit entsprechenden Sanktionen.
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Also ich kann diese ganze Diskussion nicht nachvollziehen. Ich komme auch nicht gerade aus einem reichen Elternhaus, war trotzdem auf dem Gymnasium und habe auch studiert- allerdings nicht zuende. Meine Brüder waren nicht auf dem Gymnasium. Es hat nichts damit zu tun, wo jemand her kommt. Ausser vielleicht bei so manchem Ausländer- aber auch bei so vielen Deutschen, wo man schon früh absehen kann, dass er/sie auf dem Gymnasium untergeht- rein Leistungstechnisch, weil es Sprachbarrieren gibt oder andere Probleme. Jeder weiß es doch, nur traut sich keiner etwas zu sagen. Man muss nur sehenden Auges durch die Lande gehen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Eltern gefragt werden: hey, was verdienen sie? Man sieht es doch heutzutage auch nicht unbedingt jedem an, was er verdient und man weiß es nicht immer. Es ist halt oft einfach so, dass die Kinder aus ärmeren Elternhäusern auch von nicht ganz so intelligenten Eltern abstammen und sich dies in den Kinder fortsetzt. Nicht unbedingt durch Vererbung, sondern auch durch Erziehung und durch das Nichtbeachten. Und warum sollte der Staat immer mehr und mehr tun? Zu meiner Zeit wurde noch weniger Geld in die Familien gesteckt als heute und es ging. Immer dieses Gejammer. Schulen sind kostenlos, schon einmal gehört? Und die Schulbücher kosten auch nicht die Welt. Nur die Ansprüche der Eltern sind enorm gestiegen und sie haben keine Lust mehr, allein für die Kinder aufzukommen. Dann schafft euch keine an bzw. verhütet ordentlich!!! Niemand zwingt euch, Kinder zu kriegen, auch wenn es vom Staat und der Gesellschaft "erwartet" wird. Aber es besteht keine Pflicht für jeden. Und daher muss auch der Staat nicht immer mehr investieren. Wer nur an sich denkt und es nicht einsieht, dass Kinder Geld kosten ( Wem ist das neu? Bitte melden!), der sollte sich halt unfruchtbar machen lassen oder einsehen, dass er selbst mal zurückzustecken hat. Man kann nicht bei jedem Mist nach dem Staat rufen. Und Ausreden zählen auch nur bedingt. IHR seid gefordert, nicht der Staat. Was habe ich mit euren Kindern zu tun? Mit der Erziehung, der Ausstattung etc. NICHTS!! Sie sollen lediglich mal meine Rente bezahlen, so es denn eine gibt. Aber gab es da nicht diesen Generationenvertrag? Zahle ich nicht auch? Und zahle ich im Grunde nicht selbst für meine Rente ein?? Fragen über Fragen. Aber fasst euch mal an die eigene Nase und ruft nicht immer nach den Anderen oder dem Staat.
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@NASE73
@ANDREASWICHERT
Seh das haargenau auch so.Der staat stellt,wenn auch nicht immer optimal,die rahmenbedinungen sicher.Sprich:Er stellt jedem die tränke zu verfügung und führt dort hin,saufen muss aber jeder selber.
Was ich aber für völligen blödsinn empfinde sind die unterschiedlichen lehrpläne der bundesländer.Wer hier mal aus beruflichen gründen umziehen muss tut seinem kind nicht gutes.Frage mich warum es nicht schon längst ein einheitliches schulsystem mit einheitlichen prüfungen gibt.
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Die Studie bekräftigt auch meine Erfahrung.
In der dritten und vierten Klasse wurde ich von meiner Lehrerin nie soviel gefördert wie die Akademikerkinder in meiner Klasse. Die Lehrerin gab mir das Gefühl, dass sie alles besser könnten und irgendwann habe ich das auch geglaubt. Meine Noten für die sog. Bildungsempfehlung hätten fast für das Gymnasium ausgereicht, deshalb haben meine Eltern den Versuch unternommen den Urteil durch ein Test entgegenzuwirken. Als meine Lehrerin dies erfuhr, schrie sie durch die Klasse: "Und du willst wirklich den Test für das Gymnasium machen?? Wir wollten dich eigentlich in die Hauptschule schicken."
In der Realschule war ich plötzlich immer eine der Besten, weil ich hier nicht so gesondert behandelt wurde. Nach dem Realschulabschluss habe ich dann aufs Allgemeinbildende Gymnasium gewechselt und mein Abischnitt war viel besser als derer, die in der Grundschule immer so gepriesen wurden. Meinen beiden Schwestern erging es genau so, obwohl sie andere Lehrer hatten.
Also bitte erst dann urteilen, wenn man sich ernsthaft in alle Sichtweisen hineinversetzt hat. Ich bin mir sicher, dass es heute noch vielen Kindern mit Migrantenhintergrund genauso ergeht wie mir damals und keiner überhaupt merkt, dass diese Unterschiede stattfinden.
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