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Berlin - Will Smith lässt Obama den Vortritt
Schauspieler Will Smith droht eine wichtige Rolle vom demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama weggeschnappt zu werden. Zu seinen früheren Plänen, der erste schwarze US-Präsident zu werden, sagte der 39-Jährige der «Bild am Sonntag»: «Ich fürchte, das kann ich vergessen.» Er lasse Obama aber gerne den Vortritt: «Ich gebe ihm acht Jahre Zeit, und dann übernehme ich.» Sich selbst sieht der immer gut gelaunt scheinende Hollywood-Star und Sänger als extremen Realisten ohne Illusionen. «Ich bin gnadenlos skeptisch, wenn es um unsere Gesellschaft geht», sagte er. «Wenn ich mir ansehe, was die Menschheit in den vergangenen tausend Jahren angerichtet hat, ist es nicht übermäßig verwegen zu vermuten, dass sie das in den kommenden zehn Jahren auch tun wird.» -AP-
Berlin - SPD nimmt Oettingers Bierschluck aus Herrenschuh aufs Korn
Die baden-württembergische SPD sich darüber mokiert, dass Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) auf der Seebühne Bregenz Bier aus einem getragenen Herrenschuh getrunken hat. Nach einem Bericht der «Bild am Sonntag» ereignete sich der Vorfall bei einer Veranstaltung des Landes Baden-Württemberg auf der Seebühne Bregenz in Österreich anlässlich des Viertelfinalspiels Russland gegen Niederlande bei der Fußball-Europameisterschaft im Juni. Der Stuttgarter Regierungssprecher Christoph Dahl bestätigte dem Blatt: «Ausgelassene junge Fans haben mit Ministerpräsident Oettinger nach dem Fußballspiel das Gespräch gesucht. Sie reichten ihm einen Schuhpokal mit Bier. Da Herr Oettinger kein Spielverderber ist, hat er auch daraus getrunken. Es war ein fröhliches Fußballfest.» -AP- mit Bild FRA105
Frankfurt/Main - Abba wird nie wieder auf der Bühne stehen
Trotz eines erfolgreichen Musicals und des neuen Films «Mamma Mia» wollen Abba nie wieder zusammen auf der Bühne stehen. Björn Ulvaeus und Benny Andersson sagten dem «Sunday Telegraph», für einen solchen Schritt gebe es keine Motivation. «Geld ist kein Faktor, und wir wollen, dass die Menschen uns so in Erinnerung behalten, wie wir waren», erklärte Ulvaeus: «Jung, überschwänglich, voller Energie und ehrgeizig.» Andersson sagte der Zeitung laut einem Bericht der Nachrichtenagentur PA, die Bandmitglieder seien überrascht, dass ihre Hits auch nach 30 Jahren noch so populär seien. Abba feierte unter anderem mit «Dancing Queen», «The Winner Takes It All» und «Money, Money, Money» Welterfolge und verkaufte rund 370 Millionen Platten. Inzwischen gibt es ein erfolgreiches Musical und einen darauf basierenden Film mit Meryl Streep und Pierce Brosnan. -AP-
Hamburg - Salm und Kofler haben sich getrennt
Das Medienpaar Christiane zu Salm und Georg Kofler geht wieder getrennte Wege. «Ja, es stimmt. Wir sind getrennt», sagte die Medienmanagerin der «Bild am Sonntag» zufolge. Die 40-jährige frühere Deutschland-Chefin des Musiksenders MTV, die seit April im Burda-Vorstand ist, und der 51-jährige frühere Premiere-Chef Kofler waren seit einigen Jahren ein Paar, 2004 wurde die gemeinsame Tochter Felicia Greta geboren. Salm war seit 1995 mit Ludwig Prinz zu Salm-Salm verheiratet und behielt nach der Scheidung 2001 den Namen ihres Ex-Mannes. -AP-
Pontiac/USA - Eminem wegen angeblicher Schlägerei in Stripclub verklagt
Rapper Eminem ist von einem Mann verklagt worden, den er geschlagen haben soll. Die Zeitung «Detroit News» berichtete, der Kläger wolle vor einem Gericht im Bezirk Oakland im US-Staat Michigan 25.000 Dollar (16.000 Euro) Schmerzensgeld erstreiten. Er macht geltend, dass ihn der Musiker vor zwei Jahren auf der Toilette eines Stripclubs in Detroit geschlagen habe. Ein Sprecher von Eminem wollte sich am Freitag nicht zu den Vorwürfen äußern. Der Club liegt an der Eight Mile Road, die der Rapper 2002 in seinem Film «8 Mile» bekannt gemacht hat. -AP-
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