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Peking (AP) Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 hat am Montag Zentralchina erschüttert. Der Erdstoß in der Provinz Sichuan war bis in die 1.500 Kilometer entfernte Hauptstadt Peking und in der Metropole Shanghai zu spüren, wo Gebäude ins Wanken gerieten und tausende Menschen in Panik auf die Straße liefen. Behörden in Sichuan berichteten von Verletzten, Zahlen wurden nicht genannt. Mehrere Gebäude seien eingestürzt und Straßen beschädigt.
Das Zentrum des Bebens am Nachmittag (Ortszeit) lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte rund 90 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt von Sichuan, Chengdu, in etwa zehn Kilometern Tiefe. Es war bis nach Taiwan, Vietnam und Thailand zu spüren.
In Shanghai sei das Mobiltelefon-Netz zusammengebrochen, berichtete eine Augenzeugin. Alle Menschen seien auf die Straße gerannt. In Peking wurden Bürogebäude evakuiert, auch Räume des Organisatorenteams der Olympischen Sommerspiele war betroffen. «Das ist das stärkste (Erdbeben), das ich je gespürt habe. Der Boden hat sich unter mir bewegt», sagte der Wirtschaftsberater James McGregor.
Auch in Cnengdu strömten die Menschen ins Freie, wie ein Augenzeuge telefonisch erklärte. Ein Reporter des staatlichen Fernsehens berichtete, an älteren Gebäuden seien Risse zu sehen. Er habe Menschen stolpern sehen, die aus einem Restaurant gerannt seien.
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