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Tokio (AP) Arbeitsminister der G-8-Staaten sind in Tokio zu Beratungen über eine Senkung von Treibhausgas-Emissionen am Arbeitsplatz zusammengekommen. Bei den Gesprächen, die offiziell am Montag begannen, sollten ferner Bedenken über eine wachsende ungleiche Einkommensverteilung, die Überalterung westlicher Gesellschaften und die unsicheren Finanzmärkte erörtert werden, wie das japanische Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt mitteilte.
Bereits am Sonntag trafen die Minister mit Vertretern der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) und der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) zusammen. In einer anschließenden Erklärung wurde die G-8 aufgefordert, nachhaltige Arbeitsmärkte zu fördern und für Klimaschutz am Arbeitsplatz zu sorgen.
Japan will laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo für seine Aktion «Kühles Büro» werben. Seit 2005 haben zahlreiche Unternehmen in Japan die formelle Kleiderordnung für heiße Sommer abgeschafft. Mitarbeiter sollen ohne Jackett ins Büro kommen, damit die Klimaanlagen nicht so stark aufgedreht werden müssen. Damit soll die Emission von Treibhausgasen gesenkt werden.
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