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Bagdad (AP) Schiitische Splittergruppen haben einer Waffenruhe in dem Bagdader Stadtteil Sadr City zugestimmt. Wie ein Sprecher des radikalen schiitischen Predigers Muktada al Sadr ankündigte, soll die Feuerpause am (morgigen) Sonntag in Kraft treten. Es gilt aber als zweifelhaft, dass die Feuerpause wirklich zu einem Ende der seit sieben Wochen andauernden Kämpfe in Sadr City führen, der Hochburg von al Sadrs sogenannter Mahdi-Armee.
Die Splittergruppen haben sich bislang geweigert, den von Al Sadr im vergangenen August angeordneten Waffenstillstand einzuhalten. Der Prediger hat seine Milizionäre angewiesen, nur zu kämpfen, wenn sie angegriffen werden. Die US-Streitkräfte erklärten, verantwortlich für die bisherigen Gefechte seien Gruppen, die sich von der Miliz Al Sadrs, gelöst hätten.
Operation «Löwenbrüllen»
Im Norden des Iraks begann unterdessen nach Armeeangaben in der Stadt Mossul eine Offensive der irakischen Regierungstruppen gegen das Terrornetzwerk Al Kaida. Die Operation hat den Namen «Löwenbrüllen». «Es handelt sich um ein weiteres Beispiel für das wachsende Vertrauen und Vermögen der Iraker, komplexe Kampf-, Polizei- und humanitäre Operationen unabhängig zu planen und durchzuführen», erklärte eine US-Militärsprecherin. Die Operation werde aber von Koalitionsstreitkräften unterstützt. Mossul gilt als wichtigste Bastion der Al Kaida im Irak.
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