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Laut Studie wachsende Unzufriedenheit mit der Entlohnung

AP - Samstag, 10. Mai, 15:40 Uhr

Frankfurt/Main (AP) Immer mehr Bundesbürger fühlen sich nicht gerecht entlohnt. Dass ihre Bezahlung angemessen sei, sagten im vergangenen Jahr in Westdeutschland 61 Prozent und in Ostdeutschland 50 Prozent, wie die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» unter Berufung auf eine aktuelle Studie berichtete. Zwei Jahre zuvor hätten sich noch rund 75 Prozent der Westdeutschen und 58 Prozent der Ostdeutschen gerecht bezahlt gefühlt. Verfasser der Studie sind der Berliner Ökonom Jürgen Schupp und der Duisburger Soziologe Stefan Liebig.

Entgegen den weit verbreiteten Annahmen bewerteten Frauen ihr Einkommen im Vergleich zu den Männern «eher als gerecht». Obwohl die Höhe des Einkommens eng an die Bildungsabschlüsse gekoppelt sei, seien vor allem Menschen mit guten Abschlüssen tendenziell unzufrieden mit ihrem Einkommen: «Offenbar besteht hier die Vorstellung, dass die individuellen Bildungsinvestitionen keine entsprechende Kompensation erfahren», zitierte die Zeitung. Besserverdienende seien aber insgesamt zufriedener. Befragt wurden 11.500 Haushalte.

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