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Washington (AP) Im spannenden Duell der US-Präsidentschaftsbewerber der Demokratischen Partei kann sich Barack Obama über die Unterstützung von sechs weiteren Superdelegierten freuen. Zu seinen neuen Gefolgsleuten gehören der Chef der einflussreichen Gewerkschaft der Regierungsbeschäftigten (AFGE), John Gage, und der schwarze Kongressabgeordnete Donald Payne aus New Jersey, der ursprünglich Hillary Clinton unterstützte, jetzt aber zu Obama übergelaufen ist, wie Obamas Sprecher Dan Pfeiffer am Freitag mitteilte.
Aber auch seine Rivalin Hillary Clinton ging nicht völlig leer aus. Für sie sprach sich der Abgeordnete Chris Carney aus Pennsylvania aus. Er begründete dies damit, dass sich die Wähler in seinem Wahlkreis bei der Vorwahl mit klarer Mehrheit für Clinton ausgesprochen hätten.
Damit kommt nach neuestem Stand Obama auf 1.857 Delegiertenstimmen und Clinton auf 1.697. Für eine Nominierung sind 2.025 Stimmen erforderlich.
Der Zulauf ins Obama-Lager hat sich seit der Vorwahl vom Dienstag verstärkt. Obama hatte in North Carolina mit 14 Prozentpunkten Vorsprung gesiegt, Clinton in Indiana dagegen nur ganz knapp gewonnen. Damit hat sich der Druck auf die nicht gebundenen sogenannten Superdelegierten - zumeist handelt es sich dabei um hohe Parteifunktionäre - erhöht, sich dem Votum der Parteibasis anzuschließen. Clinton erklärte nach ihrer deutlichen Niederlage in North Dakota, sie halte ihre Kandidatur aufrecht.
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