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Berlin/Bangkok (AP) Die Vereinten Nationen haben den Hilfsbedarf in Birma auf gut 100 Millionen Dollar (65 Millionen Euro) beziffert. Der stellvertretende Exekutivdirektor des Welternährungsprogramms (WFP), John Powell, sagte am Freitag der Nachrichtenagentur AP in Berlin: «Unserer ersten Schätzung nach benötigen wir ein Programm im Umfang von etwa 106 Millionen Dollar.»
Davon entfielen ungefähr 53 Millionen Dollar auf Lebensmittel - «also Essen für die Bedürftigsten und die Kosten, die Güter dorthin zu bringen», sagte der UN-Experte: «Eine weitere Komponente sind die Logistikkosten.»
Die UN haben bis Donnerstag Zusagen über Spenden von etwa 50 Millionen Dollar erhalten. Die Hälfte kommt von 28 Staaten, der Europäischen Union und Hilfsorganisationen, das restliche Geld von privaten Spendern.
Am Freitag stellte die Bundesregierung eine weitere Million Euro (1,55 Millionen Dollar) zur Verfügung, wie Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul mitteilte. Die Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates sagte drei Millionen Dollar zu und Japan will zehn Millionen Dollar über UN-Organisationen spenden.
Daneben gibt es Aktionen wie die eines britischen Reiseunternehmens, die ein Luxus-Flusskreuzfahrtschiff zum Transport von Hilfsgütern zur Verfügung stellt. Die Irrawaddy Flotilla Company bietet Kreuzfahrten auf dem gleichnamigen Fluss an, dessen Delta vom Zyklon «Nargis» überflutetet wurde. Die US-Hilfsorganisation Soles4Soles will den Opfern 25.000 Paar Schuhe schicken, doch steht nach Angaben der Organisation die Genehmigung der birmanischen Behörden noch aus.
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