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Chronik der Währungsunion

AP - Donnerstag, 19. Juni, 18:04 Uhr

Brüssel (AP) Die Staats- und Regierungschefs haben am Donnerstag beschlossen, die Slowakei zum 1. Januar 2009 in die Währungsunion aufzunehmen. Die bisherige Entwicklung der Währungsunion:

1979 - Gründung des Europäische Währungssystems (EWS). Kernelemente sind die in Relation zum Ecu festgelegten Leitkurse.

1989 - Die EU-Kommission legt einen dreistufigen Plan für die Wirtschafts- und Währungsunion vor.

1991 - Im Vertrag von Maastricht wird die Einführung einer gemeinsamen Währung für die EU-Staaten beschlossen, die Konvergenzkriterien für solide Staatsfinanzen erfüllen.

1995 - Die gemeinsame Währung soll «Euro» heißen.

1996 - Die EU-Staats- und Regierungschefs schließen einen Stabilitätspakt, der Sanktionen gegen WWU-Teilnehmer vorsieht, die nicht dauerhaft die Konvergenzkriterien einhalten.

1998 - Der Beginn der Währungsunion mit elf Teilnehmern wird beschlossen. Ende Juni nimmt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Arbeit auf.

1. Januar 1999 - Festlegung der Wechselkurse nationaler Währungen zum Euro. Der Euro ist 1,95583 Mark wert.

1. Januar 2001 - Griechenland schließt sich den Euro-Ländern an.

1. Januar 2002 - Das Euro-Bargeld wird in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, den Niederlande, Belgien, Luxemburg, Spanien, Portugal, Griechenland, Irland und Finnland eingeführt.

1. Januar 2007 - Auch Slowenien führt den Euro ein.

1. Januar 2008 - Mit Malta und Zypern wächst die Währungsunion auf 15 Staaten an.

19. Juni 2008: Auf einem EU-Gipfel in Brüssel wird beschlossen, am 1. Januar 2009 auch die Slowakei in die Eurozone aufzunehmen.

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