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Schwierige Ermittlungen nach verheerendem Doppelbrand in Hann. Münden

AP - Montag, 5. Mai, 16:16 Uhr

Hann. Münden (AP) Nach dem verheerenden Doppelbrand in der historischen Altstadt von Hann. Münden gestaltet sich die Spurensuche schwierig. Eines der zwei Fachwerkhäuser, in denen am frühen Sonntagmorgen zeitgleich Feuer ausgebrochen war, konnte am Montag kurz von Brandexperten der Polizei betreten werden, wie Sprecherin Jasmin Kaatz sagte. Das zweite Haus wurde wegen akuter Einsturzgefahr abgetragen.

Die Polizei hält Brandstiftung und einen Zusammenhang zwischen beiden Taten weiterhin für möglich. Konkrete Hinweise auf Brandstiftung gibt es den Angaben zufolge aber immer noch nicht.

Beamte einer elfköpfigen Ermittlungsgruppe befragten am Montag Nachbarn der beiden ausgebrannten Häuser. Unterstützt wurden sie von 30 Beamten der Schutzpolizei, die entlang des Weges zwischen den rund 500 Meter voneinander entfernten Brandorten Anwohner befragten, wie die Sprecherin weiter sagte.

Bei der kurzen Untersuchung des einen Brandhauses sei auch ein Brandmittelspürhund zum Einsatz gekommen, sagte Kaatz weiter. Der Hund habe aber nicht angeschlagen. Auch dieses Fachwerkhaus sei durch Feuer und Löschwasser sehr stark beschädigt und müsse möglicherweise abgerissen werden.

Insgesamt beschädigten oder zerstörten die beiden Feuer sieben zum Teil Jahrhunderte alte Fachwerkhäuser. Der Gesamtschaden des Doppelfeuers steht nach Polizeiangaben noch nicht fest, bewegt sich aber in Millionenhöhe. Bei den Bränden wurden sechs Menschen leicht verletzt. Sie konnten noch am Sonntag das Krankenhaus wieder verlassen.

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