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Berlin (AFP) - Knapp zwei Wochen nach dem Ende des Tarifkonflikts zwischen der Lufthansa und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat das Boden- und Kabinenpersonal dem Lohnabschluss zugestimmt. 51 Prozent der Verdi-Mitglieder bei der Lufthansa hätten das Tarifergebnis gebilligt, teilte Verdi in Berlin mit. "Das zeigt, dass die Mehrheit der Beschäftigten das Ergebnis akzeptiert", erklärte Verdi-Vorstandsmitglied Erhard Ott. Jedoch spiegle sich darin auch wider, dass die Erwartungen der Beschäftigten an den Tarifabschluss "sehr hoch" gewesen seien.
Notwendig für die Zusimmung zum Tarifvertrag waren die Stimmen von 25 Prozent der Verdi-Mitglieder bei der Lufthansa. Verdi und der Luftfahrtkonzern hatten sich Anfang August nach einem fünftägigen Streik bei der Kranich-Airline auf ein zweistufige Lohnerhöhung von insgesamt 7,4 Prozent für das Bodenpersonal bei einer Laufzeit von 21 Monaten geeinigt. Daneben erhalten die Beschäftigten je nach Geschäftsfeld eine Einmalzahlung von bis zu 2,3 Prozent eines Jahresgehalts.
Für das Kabinenpersonal wurde ein Abschluss im gleichen Umfang erzielt. Dieser steht jedoch unter dem Vorbehalt einer Tarifeinigung zwischen der Lufthansa und der Flugbegleitergewerkschaft UFO Anfang kommenden Jahres. UFO vertritt eigenen Angaben zufolge einen weitaus größere Teil des Kabinenpersonals als Verdi und hatte in den vergangenen Wochen angekündigt, von der Lufthansa 15 Prozent mehr Lohn zu fordern. Verdi war ursprünglich mit einer Forderung von 9,8 Prozent ins Rennen gegangen.
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