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Köln (AFP) - Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat in den 50 Jahren ihres Bestehens historische Erfolge gefeiert, aber auch fatale Rückschläge hinnehmen müssen. Weltgeschichte schrieb die NASA mit der ersten Landung von Menschen auf dem Mond vor gut 39 Jahren; dagegen zählen die Explosionen der Raumfähren "Challenger" und "Columbia" in den Jahren 1986 und 2003 zu den schwersten Unglücken in der Geschichte der bemannten Raumfahrt.
1. Oktober 1958: Die "National Aeronautics and Space Adminstration" nimmt den Betrieb auf. Ein Jahr zuvor hatte die Sowjetunion den Satelliten "Sputnik I" in eine Erdumlaufbahn gebracht und damit das Raumfahrt-Zeitalter eingeläutet.
25. Mai 1961: Präsident John F. Kennedy kündigt vor dem US-Kongress an, dass die USA bis zum Ende des Jahrzehnts als erste Nation einen Menschen auf den Mond und wieder sicher zurückbringen wollen. In der Folgezeit leitet das amerikanische "Apollo"-Programm die entscheidende Phase des Wettlaufs zum Mond zwischen Amerikanern und Sowjets ein.
20. Februar 1962: Als erster Amerikaner umrundet John Glenn in einer "Mercury"-Kapsel der NASA die Erde. Den ersten bemannten Raumflug hatte ein knappes Jahr zuvor der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin in einem "Wostok"-Raumschiff absolviert.
10. Juli 1962: Die NASA startet den Nachrichten- und TV-Satelliten "Telstar".
21. Dezember 1968: "Apollo 8" startet zur ersten bemannten Umkreisung des Mondes. Die gelungene Mission ebnet den Weg für die spätere bemannte Landung auf dem Erdtrabanten.
16. Juli 1969: Start der historischen Landemission "Apollo 11" mit Neil Armstrong, Edwin Aldrin und Michael Collins an Bord. Armstrong und Aldrin landen am 20. Juli mit der Mondfähre "Eagle" auf dem Erdtrabanten. Am frühen Morgen des 21. Juli europäischer Zeit betritt Armstrong als erster Mensch den Mond mit den Worten "That's one small step for man, one giant leap for mankind" ("Dies ist ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit"). Die USA haben den Wettlauf zum Mond gewonnen.
11. April 1970: "Apollo 13" startet zum Mond und in eine Beinahekatastrophe: Nach 56 Stunden Flug explodiert ein Sauerstofftank des Servicemoduls und beschädigt Stromversorgung und Lebenserhaltungssysteme. "Houston, wir haben ein Problem", funkt Astronaut James Lovell zur Missionskontrolle. Nur durch einen Umstieg von der Kommandokapsel in die Mondfähre können sich die Astronauten retten. Ihre glückliche Rückkehr zur Erde am 17. April gilt bis heute als Meisterleistung der Missionskontrolleure.
19. Dezember 1972: Mit der Rückkehr der Crew von "Apollo 17" endet nach sechs bemannten Mondlandungen das NASA-Programm zur Erforschung des Erdtrabanten.
12. April 1981: Die NASA schickt mit dem Space Shuttle "Columbia" erstmals eine wiederverwendbare Raumfähre ins All.
28. Januar 1986: Die Raumfähre "Challenger" explodiert 73 Sekunden nach dem Start vom Kennendy Space Center. Weltweit werden Millionen entsetzter TV-Zuschauer Zeuge, wie sich das Space Shuttle wegen eines Dichtungsdefekts an einer Treibstoffrakete in einen riesigen Feuerball verwandelt. Zu den sieben getöteten Astronauten zählt auch eine Geschichtslehrerin - die NASA hatte sie ausgewählt, um als erste Nicht-Astronautin ins All zu fliegen.
1. Februar 2003: Erneut wird das Space-Shuttle-Programm von einer Kastrophe erschüttert. Die 22 Jahre alte "Columbia" bricht im Landeanflug auf Cape Canaveral auseinander und verglüht in der Erdatmosphäre, die sieben Astronauten kommen ums Leben. Spätere Untersuchungen ergeben, dass schon beim Start am 16. Januar ein Stück Isolationsmaterial des Haupttanks die hitzebeständigen Kacheln an einem der "Columbia"-Flügel beschädigt hatte - mit der Folge, dass die Raumfähre beim Wiedereintritt in die Atmosphäre nicht mehr vor der extremen Hitze geschützt war.
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