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München (AFP) - Im ersten Strafprozess um den Schmiergeldskandal bei Siemens hat die Staatsanwaltschaft für einen angeklagten früheren Manager eine Bewährungsstrafe gefordert. Die Anklagebehörde plädierte vor dem Landgericht München I auf eine zweijährige Haftstrafe wegen Untreue in 49 Fällen für Reinhard S., die Strafe solle aber zur Bewährung ausgesetzt werden. Außerdem forderte die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe in Höhe von 180.000 Euro für S.
Der Verteidiger des voll geständigen S. plädierte auf eine milde Strafe für seinen Mandanten. Die Höhe stellte der Verteidiger ins Ermessen des Gerichts. Das Urteil wird für kommenden Montag erwartet.

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