London (dpa) - Die «Tormaschine» des FC Arsenal läuft weiter auf Hochtouren und lässt die Londoner nach dem 4:1 über Wolverhampton Wanderers in Englands Fußball-Meisterschaft Höhenluft schnuppern. Diesen Artikel weiter lesen
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Das neureiche und ambitionierte Manchester City stagniert dagegen und kassierte beim 3:3 gegen Aufsteiger FC Burnley mit seiner 120-Millionen-Elf das fünfte Unentschieden in Serie. «Es sollte doch dieses Mal anders laufen für ManCity, aber selbst das Geld eines arabischen Super-Milliardärs scheint dem Club seine traditionellen, schlechten Angewohnheiten nicht austreiben zu können», urteilte die «Sunday Times» in Anspielung auf City-Eigner Scheich Mansour aus Abu Dhabi. City rutschte hinter Tottenham Hotspur (2:0 gegen Sunderland) und Aston Villa (5:1 gegen Bolton Wanderers) auf Tabellenrang 6 ab.
«Wir hätten noch viel mehr Tore schießen können», meinte Arsenal- Coach Arsène Wenger, dessen Elf nach elf Partien schon stattliche 36 Treffer aufweist. «Letztes Jahr waren wir außen vor, vor zwei Jahren waren wir aber nahe dran, die Leute vergessen das», sagte Wenger mit Blick auf den Meistertitel. «Wir bleiben bescheiden und spielen unser Spiel.» Eigentore von Ronald Zubar und Jody Craddock sowie Treffer von Kapitän Cesc Fabregas und Andrej Arschawin sorgten dafür, dass der «Sunday Telegraph» lobend urteilte: «Wengers großes Projekt ist ausgebrütet und nähert sich in großen Schritten der Verwirklichung.»
«Wir hatten sicherlich nicht vor, zu Hause drei Gegentreffer zu kassieren», erklärte dagegen der enttäuschte City-Coach Mark Hughes, «das müssen wir abstellen.» Shaun Wright-Phillips, Kolo Touré und Craig Bellamy drehten in Manchester zunächst das Spiel, nachdem der FC Burnley durch Graham Alexanders Handelfmeter und Steven Fletcher in Führung gegangen war. Doch «Joker»» Kevin McDonald gelang kurz vor Schluss das 3:3. «Sie erwarteten einen Spaziergang und bekamen den Schock ihres Lebens», schrieb das Boulevardblatt «News of the World». «Für einen Club mit Top-Ansprüchen sind gelegentliche Ausrutscher akzeptabel. Fünf Remis in Serie sind es nicht - bei weitem nicht.»




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