Berlin (dpa) - Roland Emmerich (53), Regisseur des Weltuntergangs-Films «2012», bezeichnet sich selbst als Fatalisten. «Ich versuche, mein Leben so zu leben, als wäre jeder Tag der letzte», sagte der deutsche Hollywoodregisseur im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Diesen Artikel weiter lesen
Ähnliche Fotos/Videos
«Weil ich weiß, dass jederzeit ein Laster kommen kann, der über mich drüber fährt. Von daher bin ich relativ fatalistisch», meinte der gebürtige Schwabe vor der Europapremiere von «2012» am Sonntagabend in Berlin. «Auf der anderen Seite wünsche ich mir natürlich, so lange wie möglich noch Filme zu machen. Wenn ich wüsste, dass es zu Ende geht, dann würde ich wie Luther sagen: Ich mache noch einen Film. So wie er sagte, ich würde noch einen Baum pflanzen.»
Emmerich ist Spezialist für Katastrophen-Filme. Nach Action-Spektakeln wie «Independence Day» und «The Day After Tomorrow» bringt er nun ein echtes Endzeit-Drama auf die Leinwand. Emmerich beruft sich dabei auf eine Prophezeiung der alten Maya, nach der am 21. Dezember 2012 die Welt untergehen soll. Riesige Vulkane, gewaltige Erdbeben und todbringende Tsunamis löschen fast alles Leben aus. Moderne Archen sollen einen kleinen, auserwählten Teil der Menschheit retten.
In den Hauptrollen des 158 Minuten langen Films sind John Cusack und Amanda Peet zu sehen. Beide Schauspieler wollten am Sonntagabend gemeinsam mit Emmerich zur Europapremiere im Cinestar am Potsdamer Platz kommen.
www.2012derfilm.de




Frankfurt/Main (AFP) - Der langjährige Moderator der ARD-"Tagesthemen", Ulrich Wickert, hat die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF als inhaltlich und sprachlich schlecht kritisiert.
Flusspferde töten Krokodil