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Mordanklage gegen Amokläufer in Orlando

Washington (dpa) - Gegen den Amokläufer von Orlando ist Anklage wegen Mord erhoben worden. Einen Tag nach der Bluttat in einem Architekturbüro in Orlando (Florida) wurde der 40-jährige Jason Rodriguez am Samstag dem örtlichen Haftrichter vorgeführt. Diesen Artikel weiter lesen

Der ehemalige Angestellte hatte in seiner alten Firma einen 26-jährigen Mitarbeiter getötet und fünf weitere Angestellte verletzt. Er hatte die Tat damit begründet, dass das Unternehmen ihn vor zwei Jahren entlassen hatte und «mich verrotten ließ», so Rodriguez bei seiner Festnahme vor laufenden Fernsehkameras. Er war kurz nach der Tat im Haus seiner Mutter festgenommen worden. Rodriguez war US-Zeitungsberichten zufolge hoch verschuldet und gerade mit einer Imbissbude pleitegegangen. Am Freitag war der 40-Jährige in das Bürogebäude seiner alten Firma gestürmt und hatte das Feuer eröffnet.

Die fünf verletzten Personen im Alter zwischen 23 und 49 Jahren waren am Samstag dem Vernehmen nach in stabilem Zustand und wurden in dem Regionalkrankenhaus von Orlando behandelt. Ein Sprecherin des Architekturbüros erklärte am Freitag, Rodriguez sei entlassen worden, weil er den Arbeitsanforderungen nicht genügt habe.

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