Berlin (dpa) - Weltmeisterin Jenny Wolf hat den 41. Weltcupsieg ihrer Karriere verpasst, aber souverän das Olympia-Ticket gebucht. Diesen Artikel weiter lesen
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Beim Einstieg in die internationale Eisschnelllauf-Saison kam die 30 Jahre alte Berlinerin auf ihrer Hausbahn hinter ihrer chinesischen Erzrivalin Wang Beixing über 500 Meter in 38,04 Sekunden auf Platz zwei.
Damit erreichte sie exakt die Zeit wie in der Vorwoche bei den deutschen Meisterschaften an gleicher Stelle, war damit aber nicht zufrieden. «Am Material lag es nicht, vielleicht ein bisschen am Druck. Wenn überall Riesenbilder von Dir rumhängen, ist das schon nicht ganz einfach. Und wenn dann die körperliche Frische nicht da und nur eine normale Leistung kommt, reicht es gegen Wang eben nicht», sagte die Hauptstädterin. «Ich hoffe, dass ich am Sonntag den Spieß umdrehen kann, wenn ich die Schlusskurve über die Außenbahn laufen kann», fügte sie hinzu.
Wang gewann in 37,85 Sekunden und verpasste Wolfs Bahnrekord aus dem Vorjahr nur um 1/10 Sekunde. «Ich fürchte, es wird wieder die gesamte Saison ein Duell mit ihr geben. Das nervt natürlich und da gibt es so manche kleine Kriegsspiele am Rande», verriet die Weltrekordlerin, die in den vergangenen vier Jahren immer den mit 14 000 Dollar dotierten Gesamt-Weltcup über 500 Meter gewonnen hatte.
Jubeln konnte die Berlinerin Monique Angermüller. Sie unterbot als Zwölfte in 38,58 Sekunden ihre persönliche Bestzeit, die sie im Februar auf der Hochlandbahn von Salt Lake City aufgestellt hatte. Damit erfüllte sie die «halbe» Olympia-Norm, für die einmal Platz acht oder zweimal Platz 16 nötig ist.




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