New York (dpa) - Die Opel-Mutter General Motors (GM) sucht als neuen Chef ihres Europageschäfts laut einem Zeitungsbericht bevorzugt einen deutschen Manager. Diesen Artikel weiter lesen
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Der als Opel-Aufsichtsratschef vorgesehene GM-Veteran Bob Lutz solle sich wieder zurückziehen, sobald ein neuer Spitzenmanager für die Europatochter gefunden worden sei, berichtete das «Wall Street Journal» am Samstag weiter unter Berufung auf informierte Personen. Der Einsatz eines deutschen Europachefs solle die Spannungen mit der Bundesregierung und dem Betriebsrat nach der Absage des Opel-Verkaufs an den Zulieferer Magna abmildern.
Am Freitag hatte GM den Abgang des bisherigen Europachefs Carl-Peter Forster bekanntgegeben. In mehreren deutschen Medienberichten hatte es geheißen, sein Nachfolger solle der US-Manager Nick Reilly werden, der bisher für das internationale Geschäft zuständig ist. Forster war auch Opel-Aufsichtsratschef, weswegen jetzt der 77-jährige Lutz in dieser Position einspringen soll.
GM-Chef Fritz Henderson wolle kommende Woche zusammen mit Reilly und Opel-Chef Hans Demant die Lage bei der europäischen Tochter analysieren, schrieb das «Wall Street Journal». Der alte und neue Mutterkonzern will gut 10 000 der rund 55 000 Jobs in Europa streichen. In Deutschland wird befürchtet, dass deutsche Standorte bei der Sanierung durch GM härter betroffen sein könnten als bei den Magna-Plänen.



