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Betriebsrat: Mehr Freiheit für Opel nötig

Köln/Antwerpen (dpa) - Der Vizevorsitzende des Betriebsrats von GM Europe, Rudi Kennis, hat vom Mutterkonzern in Detroit mehr Freiheiten für die deutsche Tochter Opel gefordert. Diesen Artikel weiter lesen

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Gleichzeitig appellierte er im «Deutschlandfunk» an die europäischen Regierungen, beim Kampf um den Erhalt von Opel-Arbeitsplätzen miteinander zu kooperieren.

General Motors müsse eine neue Unternehmenskultur und mehr Freiheit für Opel zulassen. «Das muss es geben, sonst kommen wir in einen Krieg, wo keiner Gewinner ist», sagte Kennis dem Sender. Keiner habe Interesse an einer Insolvenz.

Der Betriebsrat warnte die Länder mit Opel-Standorten eindringlich davor, sich von GM gegeneinander ausspielen zu lassen. Dabei werde keinen Gewinner geben, denn GM wolle «jetzt ganz tief schneiden, ein europäisches Blutbad organisieren mit Steuergeldern von den Menschen in Europa». Es müsse eine Kooperation zwischen den europäischen Regierungen geben, «sonst wird man gegeneinander ausgespielt».

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