Tegucigalpa (dpa) - Der im Juni gestürzte honduranische Präsident Manuel Zelaya hat eine Aussöhnung zwischen den Konfliktparteien seines Landes für gescheitert erklärt. Diesen Artikel weiter lesen
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Einer seiner Repräsentanten verlas am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) eine Erklärung, derzufolge Zelaya kritisierte, dass er nicht wie gefordert bis zum Donnerstagabend wieder ins Präsidentenamt eingesetzt worden sei. Zelaya hatte ultimativ auf seiner Wiedereinsetzung vor der Bildung einer neuen Regierung der nationalen Einheit bestanden, über die sich die Konfliktparteien in der vergangenen Woche verständigt hatten. Er hatte auch darauf verzichtet, Kandidaten seiner Wahl für die Regierung zu benennen.
Zuvor hatte die Übergangsregierung von Interimspräsident Roberto Micheletti den Weg zur Bildung einer Regierung mit Mitgliedern aller politischer Parteien freigemacht. Wie am Donnerstagabend in Tegucigalpa mitgeteilt wurde, waren die Minister der Interimsregierung geschlossen zurückgetreten, nachdem Micheletti sie dazu aufgefordert hatte.




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