St. Andrews/London (dpa) - Die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 wichtigsten Wirtschaftsmächte (G20) kommen heute (Freitag) zu einem zweitägigen Treffen im schottischen St. Andrews zusammen. Diesen Artikel weiter lesen
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+Das Treffen ist auch der erste große internationale Termin für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in seiner neuen Funktion.
Sechs Wochen nach dem G20-Weltfinanzgipfel in Pittsburgh werden Schäuble und seine Amtskollegen diskutieren, wie die dort gefassten Beschlüsse umgesetzt werden können. Neben dem Treffen in der großen Runde wird Schäuble nach Informationen des «Handelsblatts» auch seinen amerikanischen Kollegen Timothy Geithner zu einem bilateralen Gespräch treffen.
Nach Informationen der «Frankfurter Rundschau» pochen die katholische Kirche, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Globalisierungskritiker von Attac angesichts des Treffens der Finanzminister auf eine Finanztransaktionssteuer. Mit den milliardenschweren Einnahmen aus solch einer Steuer könne Armut bekämpft werden. Zudem könnten Finanzströme transparenter gemacht und waghalsige Spekulationen reduziert werden.
In St. Andrews dürfte es bis Samstag unter anderem darum gehen, die künftigen Aufgaben von Finanzinstitutionen wie dem Internationalen Währungsfonds näher zu bestimmen. Kontrovers könnte es bei der Frage werden, ob schon die Zeit für einen Ausstieg aus den staatlichen Hilfsprogrammen gekommen ist. Vor allem die USA und Großbritannien fürchten, dass manche Länder sich zu früh von ihren Konjunkturprogrammen verabschieden könnten.




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