Saarbrücken (dpa) - Der Saarländische Rundfunk (SR) und die «Saarbrücker Zeitung» arbeiten künftig im Internet zusammen. Der öffentlich-rechtliche Sender stellt dem Online-Angebot der Zeitung regionale Beiträge aus dem SR-Fernsehen zur Verfügung. Diesen Artikel weiter lesen
So können Besucher des Nachrichtenportals der Zeitung über einen Link auf Sendungen des SR zugreifen. «Wir versuchen, die Stärke des jeweils anderen zu nutzen», sagte SR-Intendant Fritz Raff am Freitag bei der Vorstellung der Kooperation in Saarbrücken. Ähnliche Kooperationen gibt es bereits in anderen Bundesländern.
Sollte sich das Modell als Erfolg erweisen, werde man auch über weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Sender und Zeitung reden. Es gebe dabei keine Denkverbote, sagte Raff. Er und der Vorsitzende der Geschäftsführung der «Saarbrücker Zeitung», Joachim Meinhold, unterstrichen aber, dass der publizistische Wettbewerb zwischen beiden Medienhäusern erhalten bleibe. «Wir möchten den Qualitätsjournalismus multimedial ausbauen», sagte Meinhold.
Der SR sei so mit seinen Nachrichteninhalten auf einer wichtigen Internetplattform präsent, sagte Raff. Damit gewinne der Sender einen weiteren Vertriebsweg. Meinhold sagte, die Nutzer könnten auswählen, wie sie regionale Nachrichten konsumieren. «Das ist Ausdruck publizistischer Vielfalt im Sinne unserer Leser und Nutzer.»
www.saarbruecker-zeitung.de, www.sr-online.de




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