London (dpa) - Die tief in den roten Zahlen steckende Fluggesellschaft British Airways (BA) baut noch mehr Stellen ab. Bis zum Abschluss des Geschäftsjahres Ende März wird BA 4900 Jobs streichen, 1200 mehr als bislang angekündigt. Diesen Artikel weiter lesen
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In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres verbuchte BA einen Vorsteuerverlust von 292 Millionen Pfund, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz sank von 4,75 Milliarden Pfund im ersten Halbjahr des Vorjahres um 13,7 Prozent auf 4,1 Milliarden Pfund.
Damit rutschte die Airline erstmals in einem ersten Geschäftshalbjahr, in das stets die umsatzstarke Urlaubszeit fällt, ins Minus. Im ersten Halbjahr des vergangenen Geschäftsjahres hatte BA noch einen Gewinn von 52 Millionen Pfund erwirtschaftet. Die Airline hatte im kompletten vergangenen Geschäftsjahr bereits einen Rekordverlust von 401 Millionen Pfund gemacht und auf die Kostenbremse gedrückt.
Im laufenden Geschäftsjahr sollen noch einmal 145 Millionen Pfund (162 Millionen Euro) an Kosten eingespart werden. Derzeit beschäftigt BA weltweit noch 38 700 Mitarbeiter. «Die Umsätze werden in diesem Jahr wahrscheinlich um eine Milliarde Pfund zurückgehen», sagte BA-Chef Willie Walsh. «Da können wir nicht ruhigbleiben, weitere Kostensenkungen sind wichtig.» Eine Erholung der wirtschaftlichen Lage sei noch nicht in Sicht.
Wegen der Sparpläne befindet sich British Airways im Streit mit den Gewerkschaften. Neben dem Stellenabbau will das Unternehmen auch Gehälter vorübergehend einfrieren. Bis Mitte Dezember wird eine Entscheidung über einen möglichen Streik fallen.




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