Mannheim (dpa) - Männer sind nach wie vor deutlich mehr online als Frauen. Während sich 77 Prozent der Männer im Internet informieren, nutzen lediglich 67 Prozent der Frauen dieses Medium. Diesen Artikel weiter lesen
Dies belegen die am Donnerstag veröffentlichten Internet-Strukturdaten der Forschungsgruppe Wahlen in Mannheim zum dritten Quartal 2009.
Danach spielte das Internet auch bei den zurückliegenden Wahlen eine wesentliche Rolle: Knapp ein Viertel der Deutschen (24 Prozent) nutzte das Medium zur Information über Parteien, Kandidaten und Ausgang. Auch in diesem Fall waren die Männer wesentlich häufiger online als die Frauen, hieß es.
Unterschiede gibt es auch nach wie vor zwischen Ost und West: Während in den neuen Ländern 64 Prozent der deutschen Erwachsenen zu Hause, am Arbeitsplatz oder anderswo das Internet nutzen, sind es in den alten Ländern bereits 74 Prozent. Das Alter spielt inzwischen nur noch jenseits der 50 eine Rolle: In allen Altersgruppen bis 49 Jahren nutzen mindestens 90 Prozent das Internet. Für die Quartalsdaten wurden in der Zeit vom 21. Juli bis 17. September laut Forschungsgruppe 6508 Wahlberechtigte in Deutschland befragt.
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