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Commerzbank meldet Milliardenverlust

Frankfurt/Main (dpa) - Die teilverstaatlichte Commerzbank bekommt die zweite Welle der Finanzkrise zu spüren. Der riesige Berg fauler Kredite, die Schuldner wegen der Wirtschaftsflaute nicht mehr zurückzahlen können, drückt auf das Ergebnis. Diesen Artikel weiter lesen

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Im dritten Quartal legte die zweitgrößte deutsche Bank für Kreditausfälle mehr als eine Milliarde Euro zurück, wie die Commerzbank am Donnerstag in Frankfurt berichtete. Das nötige Geld für die eigene Umstrukturierung wird daher knapper. Abschreibungen beim Verkauf der Eurohypo und die Integration der Dresdner Bank machen dem Institut zu schaffen.

Im dritten Quartal hat die Bank - wie bereits bekannt - erneut einen Milliardenverlust verbucht. Damit summiert sich der Konzernverlust in den ersten neun Monaten auf knapp 2,7 Milliarden Euro - vor einem Jahr hatte die Bank noch 812 Millionen Euro Gewinn gemacht. Für 2009 erwarten Analysten, dass das Institut unter dem Strich mit drei Milliarden Euro in den roten Zahlen bleibt. Commerzbank-Chef Martin Blessing zeigte sich zurückhaltend. Das Umfeld für Banken bleibe «eher schwierig», schrieb Blessing in einem Brief an die Aktionäre.

Die Integration der Dresdner Bank drückt nach wie vor das Ergebnis. Insgesamt kostet der Konzernumbau der Commerzbank in diesem Jahr rund zwei Milliarden Euro. 2008 war die Commerzbank vor allem wegen der Übernahme der Dresdner Bank mit 6,5 Milliarden Euro in die roten Zahlen gestürzt und musste um Staatshilfe bitten.

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