Teheran (dpa) - Bei einem Erdbeben im Iran sind am Mittwochmorgen mindestens 700 Menschen verletzt worden. Tote gab es ersten Angaben zufolge nicht. Am stärksten waren die Zerstörungen in der Hafenstadt Bandar Abbas und auf der Insel Keschm. Diesen Artikel weiter lesen
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Der Gouverneur von Bandar Abbas, Ahmad Rasti, sagte dem iranischen Fernsehsender Press TV, das Beben habe die Region am Persischen Golf um 2.56 Uhr Ortszeit erschüttert. Danach fiel der Strom aus, auch Telefonleitungen wurden unterbrochen. Nähere Informationen etwa zur Höhe der Schäden waren zunächst nicht bekannt.
Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna haben die meisten Verletzten die Krankenhäuser inzwischen wieder verlassen. Rund 80 überwiegend ältere Menschen wurden jedoch vorsorglich in den Kliniken behalten.
Das Beben am Mittwochmorgen hatte nach Angaben des geologischen Dienstes der USA eine Stärke von 4,8. Iran liegt auf mehreren Bruchlinien der Erdkruste und wird regelmäßig von Erdbeben erschüttert. Das schlimmste war im Dezember 2003, als rund 31 000 Menschen starben.




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