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Randale nach Pauli-Spiel in Rostock

Rostock (dpa)- Nach dem Spiel des FC Hansa Rostock gegen den FC St. Pauli ist es zu Auseinandersetzungen zwischen randalierenden Fußballfans und der Polizei gekommen. Diesen Artikel weiter lesen

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Als etwa 500 Fans von Hansa Rostock eine Sperre durchbrechen wollten, setzte die Polizei Wasserwerfer ein, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur dpa vom Geschehen berichtete. Steine flogen, einige Randalierer wurden in Gewahrsam genommen.

Wie die Polizei in Rostock weiter berichtete, war es bereits kurz nach der Ankunft der St. Pauli-Fans gegen 18.15 Uhr auf dem Weg ins Stadion zu den ersten Ausschreitungen gekommen. Einige sogenannte Fans hatten trotz eines Großaufgebotes der Polizei mit rund 1500 Einsatzkräften Flaschen und Feuerwerkskörper auf Anhänger von Hansa Rostock geworfen. Im weiteren Verlauf des Abends habe es dann immer wieder zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der rivalisierenden Zweitligisten gegeben.

23 Anhänger von Hansa Rostock wurden laut Polizei im Laufe des Abends in Polizeigewahrsam genommen. Ihnen werde Landfriedensbruch vorgeworfen. 27 Polizisten seien leicht verletzt worden. Meldungen über Verletzte Randalierer lagen zunächst nicht vor. Knapp zwei Stunden nach Spielende hatte sich die Lage beruhigt, die zwei Sonderzüge mit rund 1400 friedlichen St.-Pauli-Fans verließen die Hansestadt.

Schon nach der Führung der Hamburger waren im St.-Pauli-Block Feuerwerkskörper abgebrannt worden. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) unterbrach die Partie für drei Minuten. Das Spiel endete mit einer 0:2 Niederlage für die Rostocker. Bereits bei den Spielen beider Mannschaften in der vergangenen Saison war es zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Am Tag nach dem Spiel in Rstock hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Vereine zu mehr Vorbeugung gegen Gewalt aufgefordert.Alle Verantwortlichen müssten überlegen, was man besser machen könne, sagte GdP-Chef Konrad Freiberg dem Nachrichtensender n-tv. «Es sind ihre Fans, man kennt sich untereinander.» Randalierer müssten mit Stadionverboten belegt werden.

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