Den Haag (dpa) - Zum ersten Mal seit der Eröffnung des Völkermord- Prozesses gegen Radovan Karadzic ist der frühere Serbenführer am Dienstag vor seinen Richtern erschienen. Diesen Artikel weiter lesen
Ähnliche Fotos/Videos
Der 64-Jährige unterbrach seinen Boykott des Prozesses vor dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag für eine Anhörung zum weiteren Verfahren.
Der einstige Präsident der bosnischen Serbenrepublik hat den Prozess seit Eröffnung am 26. Oktober boykottiert. Er sei noch nicht vorbereitet, auf die Anschuldigungen zu antworten, erklärte er zur Begründung. Die Staatsanwaltschaft wirft Karadzic vor, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit - wie das Massaker von Srebrenica und die Tötung von Zivilisten bei der Belagerung von Sarajevo - angeordnet zu haben.
Die Richter müssen nun entscheiden, wie der Prozess weitergeführt werden soll, wenn Karadzic nicht daran teilnimmt. Bislang ist er noch sein eigener Verteidiger, so dass die anstehende Beweisaufnahme nicht ohne ihn erfolgen kann. Die Richter erwägen, dem studierten Mediziner die Genehmigung zu entziehen, als Anwalt zu agieren, und stattdessen einen Pflichtverteidiger einzusetzen.




Cotabato (AFP) - Bei einem Geiseldrama im Süden der Philippinen sind mindestens 21 Menschen getötet worden, unter ihnen 13 Frauen.
Flusspferde töten Krokodil