Zürich (dpa) - Die Schweizer Großbank UBS kommt wegen der Probleme im Investmentbanking anders als viele ihrer Konkurrenten nicht aus den roten Zahlen. Diesen Artikel weiter lesen
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Der Verlust im dritten Quartal betrug 564 Millionen Schweizer Franken (rund 373 Mio Euro) nach 1,4 Milliarden Franken im Vorquartal, wie die Nummer Eins der Schweiz am Dienstag in Zürich mitteilte. Obwohl der Verlust damit wesentlich geringer ausfiel als im zweiten Quartal, enttäuschte das Ergebnis die Experten. Denn erneut musste die Bank einen deutlichen Vermögensabfluss verkraften.
Einige Analysten hatten bereits wieder auf einen leichten Gewinn des einstigen Stolzes der Schweizer Finanzindustrie spekuliert. Das 1998 aus einer Fusion zweier Schweizer Großbanken entstandene Institut hat außerdem weiter Probleme in der Vermögensverwaltung - einem der wichtigsten Bereiche der Bank. Anleger zogen erneut massenhaft Gelder ab.
Insgesamt hat die UBS in den ersten neun Monaten den Reinverlust auf 3,9 Milliarden Franken zurückgefahren, nachdem sie in der Vorjahresperiode noch ein Riesendefizit von 11,7 Milliarden Franken aufgehäuft hatte. Bankchef Oswald Grübel sieht eine allmähliche Normalisierung der Lage. «Unsere Finanzlage hat sich stabilisiert, und das Geschäft wurde redimensioniert. Nun erwarte ich weitere Fortschritte in den nächsten Quartalen, namentlich im Jahr 2010», betonte er.
Für Enttäuschung sorgten derweil die weiteren massiven Vermögensabflüsse, die sich im dritten Quartal auf 36,7 Milliarden Franken beliefen. Dies ist kaum weniger als im Vorquartal mit 39,5 Milliarden Franken.




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