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An Weihnachtsgeschenken wird nicht gespart

Düsseldorf (dpa) - Trotz Wirtschaftskrise wollen die Deutschen nicht an den Weihnachtsgeschenken sparen. Durchschnittlich werden die Verbraucher in diesem Jahr für Geschenke 226 Euro ausgeben, fünf Euro mehr als im Vorjahr. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 2000 Menschen, die die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young am Dienstag in Düsseldorf veröffentlichte. Im Jahr 2007 - vor der Wirtschaftskrise - waren es allerdings noch 246 Euro. Diesen Artikel weiter lesen

Dabei gibt es jedoch deutliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland: Während die Konsumenten in den alten Bundesländern ihre Budgets von 217 auf 229 Euro aufstocken, wollen die Verbraucher in den neuen Ländern ihre Ausgaben von 237 auf 213 Euro reduzieren.

Wie in den vergangenen Jahren stehen Bücher ganz oben auf der Einkaufsliste: 57 Prozent der Befragten planen Literatur zu verschenken. Auch Kleidung (49 Prozent) und CDs oder DVDs (45 Prozent) werden häufig unter dem Weihnachtsbaum liegen. Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) wollen Geld oder Gutscheine verschenken.

«Die Ergebnisse lassen zumindest auf ein stabiles Weihnachtsgeschäft hoffen», sagte Thomas Harms, Partner bei Ernst & Young. Im vergangenen Jahr hatte die Krise das Weihnachtsgeschäft getrübt: Die Pro-Kopf-Ausgaben für Geschenke waren im Vergleich zu 2007 von 246 auf 221 Euro zurückgegangen. Dass die Verbraucher in diesem Jahr wieder etwas mehr ausgeben wollen, liegt nach Einschätzung von Harms vor allem daran, dass der befürchtete drastische Anstieg der Arbeitslosigkeit bislang ausgeblieben ist. Die Krise sei noch nicht vollständig bei den Konsumenten angekommen.

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