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Tote bei Anschlag in Garnisonsstadt Rawalpindi

Rawalpindi (dpa) - Bei einem erneuten schweren Anschlag in Pakistan sind am Montag in der Garnisonsstadt Rawalpindi nach Angaben der Polizei mindestens 30 Menschen getötet worden. Rawalpindis Polizeichef Aslam Tarin sagte, 45 weitere Menschen seien verletzt worden. Diesen Artikel weiter lesen

Ein Selbstmordattentäter auf einem Motorrad habe sich vor einer staatlichen Bank in die Luft gesprengt, bei der Regierungsangestellte und Angehörige der Sicherheitskräfte zu dem Zeitpunkt ihr Gehalt abholten. Der Tatort liegt wenige hundert Meter vom Armee-Hauptquartier der südasiatischen Atommacht entfernt, das erst vor drei Wochen Ziel eines Taliban-Angriffs war.

Ein Sprecher der Rettungsdienste gab die Zahl der Toten mit mindestens 34 an. Polizeichef Tarin sagte, die meisten Opfer seien Angehörige der Sicherheitskräfte. Der Angreifer habe zunächst eine Handgranate auf die Schlange stehenden Menschen vor der Bank geworfen und dann den Sprengstoff gezündet, der anscheinend in seinem Motorrad versteckt gewesen sei. Bei der Detonation seien ein in der Nähe liegendes Hotel sowie mehrere Autos beschädigt worden, die an einer Ampel warteten. Ein Augenzeuge namens Shaukat Ali sagte: «Als ich den Ort erreichte, lagen überall Tote und Verwundete. Manche Leichen hatten keine Köpfe, anderen fehlten die Beine. Menschen deckten Frauen zu, deren Kleider bei der Explosion verbrannt worden waren.»

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