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Training hilft Arbeitslosen bei Jobsuche

Nürnberg (dpa) - Betriebliche Praktika und Trainingsmaßnahmen helfen Langzeitarbeitslosen laut einer Studie besonders effektiv bei der Stellensuche. Diesen Artikel weiter lesen

Nach der am Montag veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) blieben die Absolventen von Trainingsmaßnahmen längere Zeit beschäftigt als Erwerbslose ohne ein solches Training. Ihre Beschäftigungsquote lag um bis zu 21 Prozentpunkte höher als bei Arbeitslosen ohne eine solche Förderung.

Bei betrieblichen Trainingsmaßnahmen könnten die Bewerber gezielt und praxisnah die im jeweiligen Unternehmen geforderten Kenntnisse erwerben, fassten die Arbeitsmarktforscher ihre Studienergebnisse zusammen. Auch Betriebspraktika steigern demzufolge die Chancen auf eine neue Stelle. Untersucht wurde, wie viele Teilnehmer in den ersten 28 Monaten nach einer Trainingsmaßnahme einen neue Stelle fanden.

Dagegen erhöht nach IAB-Erkenntnissen ein sogenanntes Bewerbungstraining kaum die Jobchancen von Langzeitarbeitslosen. Möglicherweise seien die Schulungsinhalte für die Bewerber nicht geeignet, vermuten die Autoren der Studie. In den Kursen lernen Arbeitslose, was sie bei Bewerbungen auf eine Stelle besonders beachten müssen.

Trainingsmaßnahmen sind nach den Ein-Euro-Jobs das wichtigste arbeitspolitische Instrument bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen. Nach IAB-Angaben absolvierten 630 000 Arbeitslosengeld-II-Bezieher 2008 ein in der Regel einmonatiges Training. Rund ein Drittel der Maßnahmen lief direkt in Betrieben.

doku.iab.de/kurzber/2009/kb2309.pdf

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