Mailand (dpa) - Titelverteidiger Inter Mailand hat in der italienischen Fußball-Meisterschaft die Gunst der Stunde genutzt und sich einen Sieben-Punkte-Vorsprung verschafft. Einen Tag nach der 2:3 (1:0)-Pleite von Juventus Turin beim SSC Neapel behielt Inter beim AS Livorno 2:0 (0:0) die Oberhand. Diesen Artikel weiter lesen
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Dadurch führt die Mannschaft von Erfolgscoach José Mourinho, für die Diego Milito (49. Minute) und Maicon (80.) die Tore erzielten, die Tabelle der Serie A nach dem 11. Spieltag mit 28 Punkten souverän vor Juventus und Sampdoria Genua (beide 21) an. Die Genueser kamen über ein 0:0 gegen AS Bari nicht hinaus und hatten noch Glück, dass Barreto (90.) für Bari einen Foulelfmeter verschoss.
«Das war für uns einer herber Rückschlag», sagte Juventus-Torhüter Gianluigi Buffon nach der ebenso unerwarteten wie empfindlichen Heimpleite des Rekordmeisters. Denn trotz 2:0-Führung nach Toren von David Trezeguet (35.) und Sebastian Giovinco (54.) kassierte Bayern Münchens Champions League-Gegner noch die zweite Saison-Niederlage. Die Gäste aus Neapel drehten nach dem Doppelpack des Slowaken Marek Hamsik (59./82.) und dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Jesus Alberto Datolo (65.) noch die Begegnung. «Wir haben auch nach dem 0:2 weiter an uns geglaubt und sind nicht panisch geworden», lobte Napoli-Coach Walter Mazzarri vor allem die Moral seiner Profis.
Inters Lokalrivale AC Mailand findet nach dem 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen den FC Parma allmählich Anschluss an die Spitzenränge. Marco Borriello (12./90.+3) traf im Doppelpack für Milan und war hinterher mit sich und der Welt vollauf zufrieden. «Es war ein großer Abend für mich und meine Mannschaft», urteilte Borriello zufrieden. Und ergänzte: «Ich denke, wir sind jetzt auf dem richtigen Weg. Wir werden immer besser und nähern uns immer mehr der Tabellenspitze.»




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