Los Angeles (dpa) - Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks ein erstes Signal an die Konkurrenz in der nordamerikanischen Profiliga NBA gesendet. Diesen Artikel weiter lesen
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Drei Tage nach der Auftaktpleite gegen die Washington Wizards setzten die Texaner Titelverteidiger Los Angeles Lakers vor 18 997 entgeisterten Zuschauern im Staples Center von L.A. mit 94:80 matt. Es war der erste Sieg im zweiten Saisonmatch des Teams von Head-Coach Rick Carlisle in der Western Conference. Die Boston Celtics feierten mit dem 118:90 gegen die Chicago Bulls bereits ihren dritten Sieg im dritten Match der Eastern Conference.
«Wir haben gegen die Lakers seit März 2007 die letzten sechs Spiele nicht mehr gewonnen. Die Pleite gegen die Wizards ging mir unheimlich an die Nieren, deshalb fühlt sich der Sieg umso besser an», meinte der 31-jährige Nowitzki. Der Power Forward war mit 21 Punkten einmal mehr bester Werfer bei den «Mavs». Der 2,13 Meter große «Dirkules» stellte Laker-Star Kobe Bryant (20) und dessen neuen Partner und Ron Artest (3) locker in den Schatten.
«Das war eine Riesenpartie und gibt uns für die nächsten Auswärtsspiele richtig Selbstvertrauen. Die Lakers haben uns jetzt auch als ernstzunehmenden Gegner auf dem Zettel», legte Jason Kidd (2) nach. Der Regisseur zog mit elf Assists meisterhaft die Fäden und arbeitete gut mit in der Verteidigung gegen Bryant. «Die Wahrheit ist, wenn Du die Gegner nicht genügend beschattest, kommst Du in große Schwierigkeiten, um zu gewinnen», meinte Carlisle. Der Coach konnte endlich seine nach der Pleite gegen die Wizards verschobene Feier zum 50. Geburtstag entsprechend nachholen konnte. «Wir nehmen uns einen Tritt in den Hintern wie gegen Washington immer sehr zu Herzen», sagte er.
Wie schon in der ersten Partie fehlte Leistungsträger Josh Howard bei den Mavericks erneut. Aber auch beim Meister aus Los Angeles machte sich die erneute Pause von Pau Gasol (Muskelverletzung) stark bemerkbar. Die «Mavs» marschierten vom Anpfiff weg in Richtung Sieg. Die 52:45-Führung zur Halbzeit war schon ein Zeichen. Allein im dritten Drittel zog Dallas mit 26:15 Punkten auf und davon. Dichter als bis zum 68:80 kamen die Lakers nicht heran.
Bei den Gastgebern blieb Bryant blass. Wenigstens Andrew Bynum (14) und Reservespieler Shannon Brown (12) lieferten dem Topstar zu. «Wir sind nicht in unseren Rhythmus gekommen und fanden kein probates Mittel gegen die Mavericks-Offensive», gab Lakers-Coach Jackson zu. Bryant bilanzierte nach der ersten Niederlage: «Wir wollten wohl etwas zu viel. Was rauskam waren dann nicht Punkte, sondern Ballverluste. Aber das wird schon wieder.»




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