Frankfurt/Main (dpa) - Der Streik bei den Gebäudereinigern geht zu Ende. Am Donnerstagmorgen haben sich die Tarifpartner in Frankfurt auf einen neuen Abschluss geeinigt, wie der Bundesinnungsverband als Arbeitgeberseite mitteilte. Diesen Artikel weiter lesen
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Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Die Beschlüsse stehen noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung von Gremien auf beiden Seiten. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) muss zudem eine Urabstimmung abhalten, nachdem sie in der vergangenen Woche einen bundesweiten Streik begonnen hatte. Einzelheiten sollten am Vormittag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt werden.
In der größten deutschen Handwerksbranche arbeiten rund 860 000 Menschen. Seit Anfang Oktober war der alte Tarifvertrag ausgelaufen, so dass auch der Mindestlohn zumindest für Neueinstellungen nicht mehr gilt. Er betrug zuletzt 8,15 Euro im Westen und 6,58 Euro im Osten. Wenn es zu einem neuen Abschluss kommt, muss noch die Bundesregierung per Rechtsverordnung die Untergrenze für allgemeinverbindlich erklären. Gewerkschaftschef Klaus Wiesehügel sieht den Mindestlohn für die Gebäudereiniger als Testfall für die neue schwarz-gelbe Bundesregierung.
Die Annäherung war bei den am Mittwoch begonnenen Sondierungsgesprächen auf Spitzenebene erreicht worden. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft für zwölf Monate 8,7 Prozent mehr Geld verlangt. Die Arbeitgeber hatten drei Prozent auf eine Laufzeit von 21 Monaten angeboten, in der Nacht aber nachgebessert.




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