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Schwere Zeiten für France Télécom

Paris (dpa) - Der wegen einer Selbstmordserie unter Mitarbeitern in die Schlagzeilen geratene französische Telekommunikationskonzern France Télécom kämpft auch wirtschaftlich gegen eine Krise an. Diesen Artikel weiter lesen

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Die Umsätze dürften bis Jahresende wie im abgelaufenen Quartal weiter sinken, hieß es am Donnerstag bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen in Paris. Bessere Geschäfte macht France Télécom derzeit nur in Afrika und dem Nahen Osten. In anderen Regionen sinken die Umsätze. Das liegt unter anderem daran, dass Regulierungsbehörden die Kundengebühren für Telefonverbindungen - etwa für Verbindungen vom Fest- ins Mobilfunknetz - gesenkt hatten.

Selbst auf dem Heimatmarkt, wo das Unternehmen die Umsätze zuletzt stabil gehalten hatte, gingen die Einnahmen im dritten Quartal leicht zurück. Insgesamt sanken sie von Juli bis September auf vergleichbarer Basis um 3,7 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro - trotz einer steigenden Kundenzahl. Im dritten Quartal gewann der Konzern 3,3 Millionen neue Mobilfunkkunden.

Die Selbstmordserie unter den Mitarbeitern von France Télécom hatte zuletzt sogar die Regierung in Paris auf den Plan gerufen. Sie forderte das Unternehmen nachdrücklich auf, behutsamer mit seinen Mitarbeitern umzugehen. Nach Gewerkschaftsangaben haben sich seit Februar 2008 bereits mehr als zwei Dutzend Télécom-Beschäftigte das Leben genommen. Die Arbeitnehmervertreter gehen davon aus, dass ein Teil der Selbstmorde direkt auf die Arbeitsbedingungen und den Konzernumbau zurückzuführen ist. Darauf deutet auch der Inhalt von Abschiedsbriefen hin.

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