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Clinton in Pakistan - Anschlag in Peshawar

Islamabad (dpa) - Kurz nach Ankunft von US-Außenministerin Hillary Clinton in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist es am Mittwoch zu einem Anschlag in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar gekommen. Diesen Artikel weiter lesen

Nach Krankenhaus-Angaben wurden mindestens drei Menschen getötet und 25 weitere verletzt, als ein Sprengsatz in einer belebten Straße detonierte. Ein Anstieg der Opferzahl wurde befürchtet. Clinton war am Mittwochmorgen zu ihrem ersten Besuch als US-Außenministerin in Pakistan eingetroffen.

Auf ihrem Flug nach Pakistan lobte die US-Außenministerin die Offensive der pakistanischen Armee gegen die Taliban im Grenzgebiet zu Afghanistan. «Wir bewundern, was das pakistanische Militär macht», sagte sie. Der Kampf gegen die Extremisten sei auch im Interesse Pakistans. Nach Angaben der Armee sind seit Beginn der Offensive im Stammesgebiet Süd-Waziristan am 17. Oktober etwa 240 Aufständische und 30 Soldaten getötet worden. Im Gegenzug haben die Taliban ihre Anschläge im Land verschärft, die alleine im Oktober mehr als 200 Menschen das Leben kosteten.

Clinton wollte bei der dreitägigen Visite mit der politischen und der militärischen Führung des Landes zusammentreffen, sagte ein Sprecher des pakistanischen Außenministeriums. Sie wollte außerdem Stammesälteste aus der unruhigen Nordwest-Grenzregion und Wirtschaftsvertreter sprechen. Pakistan ist ein wichtiger Verbündeter Washingtons im Kampf gegen den Terrorismus.

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