Düsseldorf (dpa) - Im Verkaufsprozess um den Speicherplatzanbieter Strato sind einem Pressebericht zufolge nur noch die Deutsche Telekom und United Internet in der engeren Auswahl. Diesen Artikel weiter lesen
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Das Angebot des Finanzinvestors Bridgepoint sei der Strato-Mutter Freenet nicht hoch genug, berichtete das Handelsblatt (Donnerstag) unter Berufung auf Finanzkreise. Weder Freenet noch die Bieter hätten sich hierzu äußern wollen. Zuvor hätten drei andere Finanzinvestoren das Handtuch geworfen - General Atlantic, Apax und Warburg Pincus.
Wie es weiter hieß, kritisierten die Investoren die lückenhafte Präsentation des Managements. Zudem bezweifelten sie die in Aussicht gestellten Wachstumschancen von Strato. Im Ergebnis habe das dazu geführt, dass die Preisvorstellungen von Freenet und den Bietern weit auseinanderlägen. Die Finanzinvestoren wollten den Kreisen zufolge maximal 220 Millionen Euro zahlen, Freenet-Chef Christoph Vilanek erwarte jedoch 350 Millionen Euro.
Freenet will Strato verkaufen, um sich ganz auf den Mobilfunk zu konzentrieren. United Internet und die Telekom sind bereits in dem Geschäft mit Speicherplatz aktiv, müssten bei einer Übernahme aber beide kartellrechtliche Probleme fürchten.




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