Mit Dauerregen hat Hurrikan "Ida" in El Salvador Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht, in denen mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen sind. Zahlreiche weitere Menschen würden vermisst, teilte der Chef des Zivilschutzes am Sonntag mit. In Miami teilte das US-Hurrikanzentrum am Samstag mit, "Ida" erreiche Spitzengeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern. Der Sturm bedroht die mexikanische Halbinsel Yucatán. Diesen Artikel weiter lesen
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Es müsse mit noch mehr Toten gerechnet werden, warnte Jorge Meléndez, Leiter des Zivilschutz in San Salvador. Allein in der Hauptstadtregion seien 16 Menschen ums Leben gekommen. In mehreren Landesteilen El Salvadors seien insgesamt rund 500 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Aus Verapáz und Tepetitán in der Region San Vicente würden bislang 20 Tote gemeldet.
Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums befand sich das Auge des Hurrikans der Kategorie eins 130 Kilometer südöstlich der mexikanischen Insel Cozumel, die vor der Halbinsel Yucatán liegt. "Ida" bewegte sich mit etwa 19 Stundenkilometern in nord-nordwestlicher Richtung auf Yucatán mit ihren beliebten Urlaubsorten wie Cancún zu, teilte Miami mit.
Miami gab Warnungen für die Meerenge zwischen Mexiko und Kuba und den Golf von Mexiko aus. Es sei mit heftigen Niederschlägen zu rechnen, die Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen könnten. Die Behörden auf Yucatán riefen vorsorglich den Alarmzustand aus, ebenso Kuba für seine westlichste Provinz Pinar del Río.
"Ida" hatte zuvor bereits in Nicaragua und Guatemala schwere Schäden angerichtet. Erst Ende Oktober war Mexiko von einem Hurrikan heimgesucht worden, der jedoch an der Westküste wütete. Ein Mann wurde in den Tod gerissen. Von Tropenstürmen wird ab Windgeschwindigkeiten von 63 Stundenkilometern gesprochen, ab 119 Stundenkilometern ist es ein Hurrikan.




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