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Fünf Tote bei Brückeneinsturz in Andorra

Bei Bauarbeiten an einer Brücke sind am Samstag im Pyrenäen-Kleinstaat Andorra fünf Arbeiter getötet und weitere sechs schwer verletzt worden. Ein Schwerverletzter, der in der Nacht geborgen wurde, starb bei der Ankunft im Krankenhaus, wie ein Regierungssprecher sagte. Diesen Artikel weiter lesen

Das Unglück ereignete sich gegen Mittag am Ausgang des Autotunnels Dos Valires im Massana-Tal im Nordwesten des Fürstentums. Insgesamt waren nach Angaben der Rettungsteams rund 60 Arbeiter zum Zeitpunkt des Unglücks an der Brücke. Der Polizei zufolge stürzte ein Teil der rund 100 Meter hohen Konstruktion ein, kurz nachdem Bauarbeiter frischen Stahlbeton aufgebracht hatten. Die Ursache war zunächst nicht bekannt.

Die Bergung der Toten wurde am Sonntag fortgesetzt. Gegen Mittag wurde Regierungschef Jaume Bartumeu an der Unglücksstelle erwartet. Anschließend wollte er die Verletzten besuchen. Sie waren ins Krankenhaus nach Andorra-la-Vella gebracht worden. Einer von ihnen wurde später in eine Spezialklinik nach Barcelona verlegt. Nach Angaben der andorranischen Regierung waren die meisten Opfer Portugiesen, die für verschiedene an dem Bauprojekt beteiligte Firmen arbeiteten. Der Kleinstaat Andorra zwischen Spanien und Frankreich hat rund 84.000 Einwohner.

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