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Opel-Betriebsratsvorsitzender für externen Opel-Europa-Chef

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Opel, Klaus Franz, fordert einen externen Nachfolger für den scheidenden General-Motors-Europa-Chef Carl-Peter Forster. Franz sagte der Zeitung "Bild am Sonntag", der neue Chef müsse Europäer sein, "mit Teamgeist und Benzin im Blut". Außer Deutsch müsse er weitere Sprachen beherrschen. Unterdessen lehnt Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt weitere staatliche Sonderhilfen für den angeschlagenen Autobauer Opel ab. Diesen Artikel weiter lesen

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Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle warnte in der Zeitung den US-Konzern General Motors (GM) davor, bei der Sanierung von Opel auf Hilfen aus dem Deutschlandfonds zu setzen. Der FDP-Politiker äußerte die Erwartung, dass GM nun auch die finanzielle Verantwortung für Opel wieder selbst übernehme. Dazu gehöre, dass "pünktlich zum 30. November" der Brückenkredit mit Zinsen zurückgezahlt werde. Sollte GM einen Antrag auf Staatshilfen stellen, gälten die gleichen Kriterien wie für alle anderen Unternehmen. Auch eine Ablehnung des Antrags sei möglich.

Viele mittelständische Unternehmen habe die Krise in gleichem Ausmaß getroffen wie Opel, sagte Hundt im Deutschlandfunk. "Hier muss sichergestellt werden, dass große und kleinere und kleinste Unternehmen gleichbehandelt werden."

Weitere staatliche Unterstützung sollte Opel nach Hundts Aussagen allenfalls im Rahmen des Deutschlandfonds gewährt werden, der allen Unternehmen grundsätzlich offensteht. Darüber hinaus halte er jede zusätzliche Hilfe für unberechtigt. Geknüpft sind Hilfen aus dem Deutschlandfonds an Kriterien wie zum Beispiel aussichtsreiche Geschäftsmodelle für die Zukunft.

Laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag von "Bild am Sonntag" lehnt eine große Mehrheit der Bundesbürger Steuergelder für Opel ab. 66 Prozent der Deutschen sprachen sich demnach dagegen aus, dass Bund und Länder Opel mit Steuergeld helfen. Nur 28 Prozent waren dafür. Für die repräsentative Umfrage befragte Emnid am vergangenen Donnerstag 502 Personen.

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