Der britische Premierminister Gordon Brown hat sich für die Einführung einer internationalen Steuer für Finanztransaktionen ausgesprochen. Die G-20-Gruppe müsse über einen Vertrag diskutieren, der die "weltweite Verantwortung der Finanzinstitutionen gegenüber der Gesellschaft" widerspiegele, sagte Brown bei dem Treffen der Finanzminister der 20 größten Volkswirtschaften im schottischen St. Andrews. Eine mögliche Maßnahme zur Stabilisierung des weltweiten Finanzsystems sei die Einführung der Transaktionssteuer. Diesen Artikel weiter lesen
Die Steuer auf internationale Devisengeschäfte geht auf eine Idee des US-Wirtschaftsexperten James Tobin in Jahr 1971 zurück. Die sogenannte Tobin-Steuer wurde jedoch nie eingeführt und geriet erst im Zuge der Finanzkrise wieder in den Fokus der Maßnahmen, um Banken zur Verantwortung zu ziehen und die ungebremste Spekulation auf globalen Märkten zu reduzieren.
Neben Fragen zur Neuordnung des Finanzsektors, die den Beschlüssen des Finanzgipfels in Pittsburgh folgten, stand auch die Finanzierung des Klimawandels für arme Länder auf der Agenda des zweitägigen Arbeitstreffens. Für den neuen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bot das Treffen auch Gelegenheit, seine Kollegen aus den anderen G-20-Staaten kennenzulernen.




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