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Dänischer Journalistik-Student bei Protesten in Teheran festgenommen

Bei den Protesten der iranischen Opposition am Mittwoch in Teheran ist ein dänischer Journalistik-Student festgenommen worden. Der 31-Jährige, der zunächst als vermisst galt, sei in einem iranischen Gefängnis lokalisiert worden, teilte der dänische Journalistenverband (DJ) am Freitag in Kopenhagen mit. Ein Vertreter des Verbands sagte, der Student habe als freier Journalist für ein Projekt im Zusammenhang mit seiner Abschlussarbeit recherchiert. Über den Gesundheitszustand des Mannes konnte er keine Angaben machen. Das dänische Außenministerium bestätigte, es werde ein dänischer Journalist vermisst; seine Festnahme konnte hingegen zunächst nicht bestätigt werden. Diesen Artikel weiter lesen

Nach Angaben der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars wurden bei den offiziellen Demonstrationen zum 30. Jahrestag der Erstürmung der US-Botschaft in Teheran und den zeitgleich stattfindenden Protesten der Opposition am Mittwoch vier Journalisten festgenommen. Dabei handele es sich um zwei Kanadier, einen Japaner und einen Iraner. Sie hätten die Ereignisse ohne Genehmigung gefilmt.

Der Generalstaatsanwalt von Teheran, Abbas Dschafari Dolatabadi, sagte am Freitag laut Nachrichtenagentur Irna, die Vorwürfe gegen einen seit Mittwoch inhaftierten Reporter der Nachrichtenagentur AFP würden derzeit "überprüft". AFP hat von dem Reporter Farhad Pouladi seit seiner Festnahme keine Nachrichten.

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