Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat von Afghanistans Präsident Hamid Karsai klare Schritte zur Bekämpfung des Drogenhandels und der Kriminalität in seinem Land gefordert. Die "fraglos vorhandenen" Probleme in Afghanistan dürften nicht verschwiegen werden, sagte Guttenberg der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). Es habe lange dauert, bis sich die internationale Gemeinschaft von dem "hehren Traum" einer sofortigen Demokratisierung Afghanistans nach westlichen Maßstäben verabschiedet habe. Derzeit befinde sich das Land in einer "Phase des Übergangs", sagte der Minister. Eine "Übergabe in Gesamtverantwortung" an die Afghanen werde das Ende des Militäreinsatzes in dem Land bedeuten.




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