Der Europachef von General Motors, Carl-Peter Forster, verlässt den Konzern. Das teilte der US-Autobauer in Detroit mit. Forster werde den Opel-Mutterkonzern bei der Suche nach einem Nachfolger beraten, hieß es in der Erklärung weiter. General Motors wolle sofort mit der externen Suche nach einem neuen Europachef beginnen. Zusammen mit dem Opel-Management wolle GM zudem einen Plan für eine "solide und dauerhafte" Zukunft der europäischen Tochtermarken Opel und Vauxhall erstellen. Der Vorschlag soll den Angaben zufolge in der kommenden Woche vorgelegt werden. Diesen Artikel weiter lesen
Ähnliche Fotos/Videos
Medienberichten zufolge soll Forster durch den Manager Nick Reilly abgelöst werden, der bei GM derzeit für das Asien-Geschäft zuständig ist. Auch der GM-Chefunterhändler bei den Opel-Verkaufsverhandlungen, John Smith, war demnach im Gespräch. Der Grund für Forsters Rücktritt ist nach AFP-Informationen sein Unmut über die GM-Kehrtwende beim Opel-Verkauf. Forster hatte den Verkauf des Autobauers an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna befürwortet.
Opel soll nach einem Medienbericht unter die Kontrolle eines altgedienten US-Managers gestellt werden. Wie "Spiegel Online" berichtete, soll der 77-jährige Bob Lutz Aufsichtsratschef werden. Die Personalie könne in Rüsselsheim als Affront gewertet werden, heißt es in dem Bericht. Lutz werde vorgeworfen, als Entwicklungschef auch für den Niedergang von GM verantwortlich gewesen zu sein. Von Opel-Managern werde er dafür mitverantwortlich gemacht, dass sich die Marke in den vergangenen Jahren nicht weiterentwickeln konnte.




Flusspferde töten Krokodil