Deutschlands größter Gasimporteur Eon Ruhrgas warnt vor einem neuen Energiekonflikt in Europa. "Die Probleme zwischen Russland und der Ukraine sind nach wie vor nicht gelöst", sagte Ruhrgas-Chef Bernhard Reutersberg der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe). Die Branche schaue schon seit einer Zeit gespannt nach Kiew: "Niemand weiß, wie lange die Ukraine zahlen kann." Eine Eskalation sei grundsätzlich nicht auszuschließen. Wegen eines Streits um die Bezahlung hatte der russische Gasriese Gazprom Anfang des Jahres die Gaslieferungen nach Europa für mehrere Tage gestoppt. Vor allem in Osteuropa waren viele Haushalte ohne Gas.




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