Vor dem hessischen Finanzministerium in Wiesbaden tritt auch Stunden nach dem versehentlichen Anbohren einer 130 Meter tief gelegenen Wasserblase noch immer Wasser aus dem Boden. "Die Schließung des Lochs ist noch nicht gelungen", sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. In der Nacht war das Wasser zeitweise in meterhohen Fontänen aus dem Boden geschossen. Bauarbeiter hatten die unter Druck stehende Wasserblase versehentlich bei Erdwärmebohrungen angestochen. Diesen Artikel weiter lesen
Die Einsatzkräfte seien damit beschäftigt, vor dem Ministerium aus Tonnen ein großes Absetzbecken zu bauen, in das das Wasser fließen soll. Gleichzeitig werde weiter versucht, mit Beton das Loch zu schließen, sagte der Sprecher. Das Wasser blubbere inzwischen aber nur noch aus dem Boden.
Wie der Ministeriumssprecher sagte, steht nicht fest, ob menschliches Versagen zu dem Vorfall geführt habe. Geologen hätten gegenüber dem Ministerium angegeben, dass zwar Fehlbohrungen vorkommen. In diesem Fall handle es sich aber um eine ausgesprochene Extremsituation. Die Erdwärmebohrung fand für einen neben dem Ministerium geplanten Anbau statt, der kommendes Jahr unter ökologischen Gesichtspunkten errichtet werden soll.




Flusspferde töten Krokodil