Der südliche Sudan kämpft derzeit gegen einen drastischen Anstieg der Fälle der Tropenkrankheit Kala-Azar, die auch als Schwarzes Fieber bekannt ist. Nach Angaben der Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) vom Freitag wurden in den vergangenen fünf Wochen in den Bundesstaaten Jonglei und Oberer Nil mindestens 107 Menschen wegen des Fiebers behandelt. Das sind demnach genauso viele wie im gesamten vergangenen Jahr. "Wir fürchten, dass Menschen, die an Kala-Azar erkrankt und ins Krankenhaus gekommen sind, nur die Spitze des Eisbergs sind", sagte David Kidinda von MSF. Diesen Artikel weiter lesen
Kala-Azar, auch Leishmaniose, Orientbeule oder Schwarzes Fieber genannt, wird durch Sandmücken übertragen und äußert sich in Fieberanfällen, Durchfall oder Blutarmut. Wenn die Krankheit nicht behandelt wird, führt sie in 100 Prozent der Fälle zum Tod. Je nach Ausprägung können die Erreger lang anhaltende Hautgeschwüre verursachen oder innere Organe befallen.




Wellington (AFP) - Südlich von Neuseeland sind Eisberge gesichtet worden.
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