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Eon Ruhrgas warnt vor neuem Gas-Engpass in Europa

Deutschlands größter Gasimporteur Eon Ruhrgas warnt vor einem neuen Energiekonflikt. "Die Probleme zwischen Russland und der Ukraine sind nach wie vor nicht gelöst", sagte Ruhrgas-Chef Bernhard Reutersberg der "Süddeutschen Zeitung". Sorgen mache die Lage in Kiew: "Niemand weiß, wie lange die Ukraine zahlen kann." Eine Eskalation sei nicht auszuschließen. Wegen eines Streits um die Bezahlung hatte der russische Konzern Gazprom Anfang 2009 die Gaslieferungen nach Europa für mehrere Tage gestoppt. In Osteuropa waren viele Haushalte ohne Gas. Diesen Artikel weiter lesen

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Deutschland bezieht rund 40 Prozent seiner Gasimporte aus Russland. Die Versorgung sei aber auch im Fall eines neuen Lieferstopps gesichert, sagte Reutersberg. "Die Speicher in Westeuropa sind voll - auch die in der Ukraine." Ruhrgas habe auch im vergangenen Winter die Ausfälle in Deutschland ausgleichen und sogar Aushilfsmengen nach Mittel- und Osteuropa liefern können. "Selbst in einem harten Winter können wir unsere Kunden für einen Monat oder länger versorgen."

Die Gaspreise für die Verbraucher werde Eon Ruhrgas vorerst nicht senken, sagte Reutersberg der "SZ". "Über den Jahreswechsel bleiben die Verbraucherpreise von Eon auf aktuellem Niveau." Wie sie sich danach entwickelten, lasse sich noch nicht sagen. Der Gaspreis sei in vielen Verträgen an den Ölpreis gekoppelt, "und der fährt zur Zeit Achterbahn".

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