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Prozess gegen Kongos Ex-Vizepräsidenten Bemba beginnt am 27. April

Der Kriegsverbrecherprozess gegen den früheren Vizepräsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Jean-Pierre Bemba, beginnt am 27. April. Dies teilte der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) am Donnerstag in Den Haag mit. Bemba muss sich vor dem IStGH wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Mordes, Vergewaltigung und Plünderungen verantworten. Bemba war im Mai 2008 in Brüssel festgenommen worden. Der heute 47-Jährige hatte seit 2007 im Exil gelebt, nachdem er zuvor die Präsidentschaftswahl in seinem Land gegen den derzeit amtierenden Staatschef Joseph Kabila verloren hatte. Diesen Artikel weiter lesen

Soldaten der von Bemba befehligten Bewegung für die Befreiung Kongos (MLC) sollen 2002 und 2003 im Nachbarland Zentralafrikanische Republik Männer, Frauen und Kinder gefoltert und getötet haben. Bemba hatte als Anführer einer Rebellenbewegung damals dem zentralafrikanischen Präsidenten Ange-Félix Patassé dabei geholfen, einen Staatsstreich niederzuschlagen.

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